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Hochheim: Vier Stunden ohne PauseFahrräder markiert

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Die Codierung von Fahrrädern soll es Dieben schwerer machen, die Räder zu verkaufen. Außerdem können sichergestellte Räder ihren Eigentümern zugeordnet werden. FOTO: stadt hofheim
Die Codierung von Fahrrädern soll es Dieben schwerer machen, die Räder zu verkaufen. Außerdem können sichergestellte Räder ihren Eigentümern zugeordnet werden. FOTO: stadt hofheim © Stadt Hofheim

Erfolgreicher Aktionstag auf dem Wochenmarkt-Gelände.

Hochheim -Der Präventionsrat des Main-Taunus-Kreises sowie die Hochheimer Sicherheitsberater für Senioren boten bei einer Aktion auf dem Wochenmarkt an der Alten Malzfabrik eine kostenlose Fahrradcodierungen am Infostand der Senioren-Sicherheitsberatung an. Die Codier-Aktion soll Fahrraddiebstählen vorbeugen, insbesondere von teuren E-Bikes. Die Codierung hilft dabei, im Falle eines Diebstahls die gestohlene Räder wiederzufinden und den Besitzern zuzuordnen. Der Wiederverkauf der gestohlenen Räder wird durch die Codierung merklich erschwert, da erkennbar ist, dass das Fahrrad durch die Markierung eindeutig dem rechtmäßigen Eigentümer zugeordnet werden kann.

Bei der Aktion auf dem Wochenmarkt kam ein Codiergerät der neuesten Generation zum Einsatz, das der Präventionsrat Main-Taunus-Kreis gemeinsam mit dem Verein "Bürger und Polizei - für mehr Sicherheit" angeschafft hat. Harald Rademacher, Koordinator bei der Stadt Hochheim, prüfte bei der Aktion zuerst, ob die angemeldeten Fahrräder auch das Eigentum der Fahrerinnen und Fahrer waren. Andreas Suda, ehrenamtlicher Sicherheitsberater für Senioren, der in den letzten zwei Jahren schon über tausend Fahrräder codiert hat, legte mit der Codier-Maschine los. Innerhalb von vier Stunden pausenlosem Codier-Einsatz konnten 57 Fahrräder markiert werden. Darunter war auch das Kinderfahrrad eines Mädchens, das sich freute, dass sein Fahrrad für markiert wurde und stolz damit wegfuhr. Für einige Radler kam die Codierung gerade noch rechtzeitig vor dem Start der Eröffnung des "Stadtradelns" vor der Alten Malzfabrik.

Parallel dazu informierten die Sicherheitsberater Christel Gyarmaty, Ulrike Krommenacker, und Winfried Schmidt an einem Infostand über Trickdiebstähle und Trickbetrügereien, denen insbesondere ältere Menschen immer wieder zum Opfer fallen. Relevantes Informationsmaterial wurde von den Besuchern zum Nachlesen mitgenommen. Informationen über weitere Veranstaltungen der Sicherheitsberater gibt es auf der Internetseite www.hochheim.de unter dem Stichwort "Sicherheitsberater". Ansprechpartner ist Winfried Schmidt, Telefon 01 71 / 7 20 50 07, oder E-Mail: winfried.schmidt50@outlook.com. red

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