Bürgerstiftungsvertreter, Firmen-Spender, Bürgermeister und Jugendarbeiter bei der Übergabe der mobilen Skate-Teile. foto: schur
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Bürgerstiftungsvertreter, Firmen-Spender, Bürgermeister und Jugendarbeiter bei der Übergabe der mobilen Skate-Teile.

Freizeitgelände

Hochheim: Vor allem Jüngere sollen die neuen Skate-Teile nutzen

Auf dem Weiher-Gelände wurde eine neue kleine Anlage für Skater errichtet.

Hochheim -Drei neue Skate-Elemente sind seit einigen Tagen auf dem Weiher-Gelände aufgestellt. Der Vorsitzende des Stiftungsrats der Hochheimer Bürgerstiftung, Klaus-Peter König, sowie Stiftungsrat-Mitglied Bodo Hartmann übergaben mit Vertretern der beiden Sponsoren, Aero Pump GmbH sowie Technogroup IT-Service GmbH, die mobilen Skate-Teile an Bürgermeister Dirk Westedt (FDP) und Jugendarbeiterin Petra Pfeffermann.

"Die Lieferung und der Aufbau der neuen Teile war eigentlich erst in einigen Wochen geplant. Deswegen sind wir umso glücklicher, dass die neuen Teile jetzt schon von den Kindern benutzt werden können", sagte die Jugendarbeiterin: "Im Vergleich zur BMX-Bahn in der Hochheimer Oststadt, die eher für die älteren Kinder und Jugendlichen konzipiert wurde, sind die neuen Skate-Teile vor allem für jüngere Kinder vorgesehen." Der erste Aufbau dauerte - mangels Erfahrung und Schwierigkeiten beim Transport - ungefähr sechs Stunden. Auf dem Areal findet der Hochheimer Markt statt, deswegen mussten es mobile Teile sein.

Bleibt die Frage, wie die mehrere Tausend Euro für die Anschaffung der Skate-Teile zusammen gekommen sind? Zunächst stellten die beiden Unternehmen Aero Pump GmbH sowie Technogroup IT-Service GmbH ihren Mitarbeitern Gutscheine aus, die sie zur Unterstützung in den örtlichen Geschäften einlösen konnten. Vorher wurde festgelegt, dass die Summe der nicht verwendeten Gutscheine der Finanzierung der Skate-Teile dienen soll.

Der noch fehlende Betrag wurde von den beiden Firmen gespendet. "Ich bin in Hochheim aufgewachsen und wollte mit meiner Firma etwas für die Kinder in Hochheim und die Gestaltung der Stadt beitragen", erzählte Alexandra Paasch, Geschäftsführerin der Aero Pump GmbH.

Dem Projekt vorausgegangen war ein Brief des damals zehn Jahre alten Jon Weilbächer mit einer Liste von 60 Unterschriften von Kindern, die sich eine Skate- und BMX-Bahn wünschten. Jugendarbeiterin Petra Pfeffermann setzte sich im Anschluss mit den Kindern und Jugendlichen zusammen, um die beiden Projekte zu planen. psu

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