Die Massenheimer haben bei den Ortsbeiratswahlen die Wählergemeinschaften auf die ersten beiden Plätze gebracht.
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Die Massenheimer haben bei den Ortsbeiratswahlen die Wählergemeinschaften auf die ersten beiden Plätze gebracht.

Ortsbeiratswahl

Hochheim: Wählergemeinschaften sind die Gewinner

CDU und SPD befinden sich dagegen bei der Wahl zum Stadtteilgremium im Sinkflug.

Massenheim -Im Stadtteil Massenheim haben die Wählergemeinschaften die Nase vorn. Nach dem ersten Trend zur Ortsbeiratswahl sieht es so aus, als hätte sich die neu formierte Gruppe "Die Massenheimer" bei ihrer ersten Kandidatur auf dem zweiten Platz positioniert. Die Wählergemeinschaft holte nach bisherigem Stand 23,5 Prozent der Wählerstimmen. Auf Platz eins steht eine weitere - bereits seit Jahrzehnten etablierte - Wählergemeinschaft: Die Unabhängige Liste Massenheim (ULM) kann derzeit ein Ergebnis von 40,5 Prozent vorweisen und hätte sich damit gegenüber 2016 um 9 Prozentpunkte verschlechtert.

Die etablierten Parteien haben das Nachsehen. Für die CDU prophezeit der vorläufige Trend eine Verschlechterung von 25, auf 17,2 Prozent gegenüber der vorigen Wahl. Der Stimmanteil der SPD ist von 18,1 auf 13,3 Prozent geschmolzen. Die GAL, die vor fünf Jahren noch 7,1 Prozent der Stimmen errang, trat nicht mehr an.

Für die Zusammensetzung des Ortsbeirats würde das Ergebnis bedeuten, dass die ULM vier Sitze erhält. "Die Massenheimer" sowie die CDU dürften demnach jeweils zwei Vertreter in des Gremium schicken. Die SPD wäre mit einem Sitz vertreten. Die Linke (4,44 Prozent) und FDP (0,93 Prozent) wären nach derzeitigem Stand nicht im Ortsbeirat dabei.

Die neue Wählergemeinschaft "Die Massenheimer" hatte als Argument für ihre Gründung die anstehenden Entscheidungen für den Stadtteil genannt. Als Themen nannten die Neueinsteiger unter anderem das Neubaugebiet "Im Nassgewann" sowie den geplanten Bau eines Bahnhofs an der Wallauer Spange.

Auf dem zweiten Platz der Massenheimer-Liste zieht der ehemalige Stadtverordnete Michael Schröder in den Ortsbeirat. Um den Versicherungsfachwirt gab es 2016 Aufsehen, als die Freien Wähler Schröder von ihrer Kandidatenliste für die Kommunalwahl strichen. sas

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