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Hochheim: Westedt ruft zur Teilnahme an Umfrage auf

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Was ist im Stadtgebiet für Radfahrer gut oder schlecht in der Wein- und Sektstadt? Das möchte der ADFC wissen. FOTO: dpa
Was ist im Stadtgebiet für Radfahrer gut oder schlecht in der Wein- und Sektstadt? Das möchte der ADFC wissen. © picture alliance/dpa

Fahrradklima-Test stellt 27 Fragen zur Zweirad-Freundlichkeit im Stadtgebiet.

Hochheim -Nicht alle Verkehrsteilnehmer halten den alljährlichen Fahrradklima-Test des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs (ADFC) für gut. Egal, welche Einstellung es zu der Umfrage gibt: Wertvolle Hinweise über Schwachstellen in den Kommunen werden dabei oft aufgedeckt. Ab sofort können Radfahrerinnen und Radfahrer wieder das „Fahrradklima“ vor ihrer Haustür bewerten. Dabei wird dieses Mal der Fokus auf den ländlichen Raum gelegt, denn dort soll es viel Potenzial für den Radverkehr geben. Bürgermeister Dirk Westedt (FDP) ruft die Hochheimerinnen und Hochheimer dazu auf, bis Ende November zahlreich an der Abstimmung teilzunehmen: „Wir wollen einen nachhaltigen und klimafreundlichen Straßenverkehr, von dem alle profitieren. Dabei setzen wir auch auf das Fahrrad und werden deshalb den Radewegeplan rund um Hochheim überprüfen und anpassen.“

Um weitere Maßnahmen anzustoßen, benötige die Stadt Hochheim die Rückmeldungen der Fahrradfahrer und solcher, die es künftig werden wollen. Denn die Nutzer von Zweirädern wüssten am besten, was sie brauchen, um im Alltag mehr mit dem Rad unterwegs zu sein. „Wir bitten daher alle, sich ein paar Minuten für die Befragung auf der Internetseite www.fahrradklima-test.de zu nehmen“, erläutert Rathauschef Dirk Westedt.

Bereits 2020 bewerteten knapp 230 000 Radfahrer die Fahrradfreundlichkeit in über 1000 deutschen Städten und Gemeinden. Die Stadt Hochheim kommt im aktuellen Städteranking noch nicht vor, denn Voraussetzung für die Aufnahme in die Ergebnisliste sind für Städte und Gemeinden bis 100 000 Einwohner mindestens 50 Teilnahmen. Dies will die Stadt Hochheim nun in diesem Jahr erreichen. Der ADFC-Fahrradklima-Test fragt mit 27 gleichbleibenden Fragen, die Fahrradfreundlichkeit vor Ort ab. Dazu kommen dieses Jahr fünf Zusatzfragen, die besonders auf die Bedürfnisse von kleineren Orten im ländlichen Raum abzielen. Dabei geht es darum, ob zentrale Ziele wie Schulen, Einkaufsmöglichkeiten oder Arbeitsstätten mit dem Fahrrad gut erreichbar sind, wie sicher sich die Wege in die Nachbarorte anfühlen, ob für Pendler Fahrradparkplätze an Bahnhöfen vorhanden sind sowie um die eigenständige Mobilität von Kindern und Jugendlichen.

Der ADFC-Fahrradklima-Test findet bereits zum zehnten Mal statt. Die Förderung der Umfrage erfolgt durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr. Die Ergebnisse werden dann im Frühjahr 2023 vorgestellt. „Basierend auf diesen Ergebnissen werden wir natürlich auch unsere eigenen Regelungen und den Radwegeplan prüfen, erforderlichenfalls anpassen und ausweiten“, bekräftigte Bürgermeister Dirk Westedt abschließend.

Falls sich Interessierte detaillierter über die Umfrage informieren möchten oder Fragen haben, können sie sich per E-Mail an die Stadtverwaltung ordnungsamt@hochheim.de wenden. Bis zum 30. November können die Radverkehrsbedingungen im gesamten Stadtgebiet bewertet werden. red/meh

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