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Hochheim: Wo ein Pfarrer-Gesicht auf Fresken zu sehen ist

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Auch über die restaurierten Fresken in der Kirche St. Peter und Paul gibt es Interessantes bei den Rheingauer Geschichten zu hören. archivFOTO: nietner
Auch über die restaurierten Fresken in der Kirche St. Peter und Paul gibt es Interessantes bei den Rheingauer Geschichten zu hören. archiv © Hans Nietner

Rheingauer Geschichten gibt es nun in Form von Video- und Audiobeiträgen.

Hochheim -Ein interessantes „Rheingau Geflüster“ wird in der Zusammenfassung von Geschichte und Geschichten präsentiert, bei dem Zuhörer oder Zuschauer Hochheim am Main und den gesamten Rheingau entdecken können. So verspricht jedenfalls ein Veranstaltungshinweis, der von der Stadt Hochheim formuliert wurde.

Warum findet sich das Gesicht eines Pfarrers in den Fresken der katholischen Kirche Sankt Peter und Paul wieder? Und wie ist die der Geheimdienst CIA mit der Graeger Villa verbunden? Nach dem Motto „Komm, ich erzähl dir Geschichten meiner Stadt“ werden in Hochheim, Walluf, Eltville, Kiedrich. Oestrich-Winkel, Geisenheim, Rüdesheim und Lorch insgesamt 30 Geschichten zu besonderen Orten der Stadt erzählt. Diese können in Video- und Audiobeiträgen über app.picka.blue abgerufen werden.

„Ein ganz herzliches Dankeschön, gilt Annette Zwaack und Achim Munck“, berichtet Kerstin Koschnitzki vom Sachgebiet Stadtmarketing der Stadt Hochheim. „Ohne die Geschichten der beiden und die Bereitschaft, diese auch aufnehmen zu lassen, wäre das Rheingau Geflüster in Hochheim nicht umsetzbar gewesen“, so Koschnitzki weiter.

Annette Zwaack, bestens vertraut mit den Fresken im Wahrzeichen der Stadt, erzählt in einem Audiobeitrag Interessantes zu eben diesen einzigartigen Fresken von Johann Baptist Enderle in der katholischen Kirche Sankt Peter und Paul. Sie lüftet auch das Geheimnis, wie es dazu kam, dass das Gesicht eines Pfarrers dort verewigt wurde.

Der Stadtführer Achim Munck, der insbesondere für seine beliebten Mundartführungen bekannt ist, entführt in einem Videobeitrag in die Machenschaften der CIA. Die Graeger-Villa spielt hierbei eine herausragende Rolle und beherbergte den Spion Stefan Haller. Ein geheimes Headquarter also?

An allen Standorten des Rheingau-Geflüsters sind entsprechende Hinweisschilder mit einem QR-Code angebracht, welcher mit dem Smartphone oder Tablet gescannt werden kann. Anschließend erfährt der Gast Spannendes, Lustiges oder Ungewöhnliches zu der jeweiligen Örtlichkeit.

In Hochheim findet sich ein Hinweisschild in den Weinbergen, unterhalb der Graeger Villa. Ein weiteres Schild ist am Anfang des Kirchhofs der Kirche Sankt Peter und Paul angebracht. Finanziert wurde das rheingauweite Projekt über den Tourismusbeitrag. red

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