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Hochheim: Ziel ist die Kittelhütte

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Nach zwei Jahren Pause organisierte das Antoniushaus wieder eine Gespannwagen-Fahrt. Dutzende Motorradfahrer beteiligten sich daran. FOTO: Privat/Antoniushaus
Nach zwei Jahren Pause organisierte das Antoniushaus wieder eine Gespannwagen-Fahrt. Dutzende Motorradfahrer beteiligten sich daran. © stadt hochheim

Motorradfahrer waren mit Bewohnern des Antoniushauses auf Tour in den Taunus.

Hochheim -Nach der Corona-bedingten Pause konnte das Antoniushaus nun die inzwischen 27. Motorradgespann-Fahrt ausrichten. Die Fahrt der Motorrad-Gespanne führte zur Kittelhütte im Taunus, nahe des Feldberges. 45 Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer aus allen Teilen von Deutschland kamen dafür nach Hochheim, um mit den Bewohnerinnen und Bewohnern zum ersten Mal nach der Corona-Krise gemeinsam zu grillen, zu feiern, zu zelten und mit dem Motorrad-Gespann zu fahren. Dabei verwandelte sich das Gelände rund um den Turm des Antoniushauses zu einer Mischung aus Festivalgelände und Motorradschau. In der Woche vor der Gespannfahrt hatten sich die Blicke stündlich auf die Wettervorhersage gerichtet. Kurz vor der Abfahrt begann es prompt zu regnen. Gemeinsam wurde entschieden: „Wir fahren. Denn es gibt kein falsches Wetter, nur falsche Kleidung.“ Die einzige Änderung: Der Zwischenstopp an der Kittelhütte mit Kaffee und Kuchen wurde gestrichen. Und während der knapp zweistündigen Ausfahrt kam auch die Sonne immer wieder durch. Auch in diesem Jahr wurde die Ausfahrt von der Polizei eskortiert, Straßen und Kreuzungen gesperrt, so dass alle Gespanne ungehindert in der Schlange zusammenbleiben konnten. Auch das Deutsche Rote Kreuz war dabei, für alle Fälle. Aber deren Einsatz war zum Glück auch in diesem Jahr nicht notwendig. red

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