Kollision an der Wendeboje in der Hochheimer Bucht

Spaziergänger, Radler und Jogger staunten nicht schlecht, als sie auf dem Main Segelboot um Segelboot bei den Manövern beobachten konnten.

Spaziergänger, Radler und Jogger staunten nicht schlecht, als sie auf dem Main Segelboot um Segelboot bei den Manövern beobachten konnten. Nicht nur bestes Biergarten-Wetter bracht das Wochenende für Ausflügler, sondern es bescherte den Hochheimer Seglern auch fast ideale Wassersport-Bedingungen. Die konnten die Mitglieder des Segelclubs Hochheim auch ganz gut gebrauchen. Denn am Wochenende stand die alljährliche Vereinsmeisterschaft an. Eine leichte Brise lieferte den perfekten Rahmen für die zehn Jollen-Besatzungen, die mit ihren Booten bei der sogenannten Multiklassenregatta gegeneinander antraten. „Wie geplant, konnten am Samstag drei und am zweiten eine Wettfahrt gefahren werden“, berichtet die Pressesprecherin des Hochheimer Segelclubs, Vanessa Jung. Die Wettfahrten waren auch für die Zuschauer spannend: So kam es im Eifer des Gefechts an der Wendeboje in der Hochheimer Bucht zu einer Kollision von zwei Booten. Die Beteiligten kamen unbeschadet davon und überstanden den Zusammenstoß sogar trockenen Fußes.

Übrigens: Fünf der teilnehmenden Boote gehörten zur Jollenklasse mit der Bezeichnung Aquila und waren in ausreichender Besetzung am Start, um in der entsprechenden Rangliste gewertet zu werden. Daneben traten vier Boote der Conger-Klasse sowie eine 420er-Jolle gegeneinander an. Eine gleichzeitige Teilnahme verschiedener Bootsklassen ist bei einer Multiklassenregatta möglich, auch wenn die Boote durch ihre Bauart unterschiedlich sind. In diesem Fall berücksichtigt eine Yardstick-Wertung die verschiedenen Eigenschaften. In diesem Fall konnten sich Thomas Hartmann und Christian Glöckle im Conger über den ersten Platz freuen. Der Sieg bei den Aquilen ging an Simon Donhauser sowie Ute Hornung.

(hk,meh)

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