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Stadtverordnete beschließen Bauvorgaben für das Frankfurter-Hof-Areal

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In der Nachbarschaft zum Frankfurter Hof gibt es eine Neubebaung, sich an das bisherige Altstadt-Bild anlehnt. archivFOTO: nietner
In der Nachbarschaft zum Frankfurter Hof gibt es eine Neubebaung, sich an das bisherige Altstadt-Bild anlehnt. archivFOTO: nietner © Hans Nietner

Erneut wurde eine Veränderungssperre für das Gebiet zeitlich verlängert.

Hochheim -Jeder Bebauungsplan enthält wichtige Regelungen für die Zukunft. Die Planungsvorgabe für die Innenstadtfläche zwischen der westlichen Frankfurter Straße und der nördlichen Flörsheimer Straße umfasst allerdings zwei Punkte von besonderem Interesse für die Stadtentwicklung. In diesem Bereich befinden sich sowohl der Berliner Platz wie auch das seit 1870 bebaute Grundstück des Frankfurter Hofes. Der Verkauf des ehemaligen Gasthauses an einen Investor hatte erst den Anstoß zur Aufstellung des Bebauungsplanes gegeben. Über den Geltungsbereich des Planes wurde 2019 eine Veränderungssperre verhängt, die die Stadtverordneten bei ihrer jüngsten Versammlung zum zweiten Mal verlängerten. Ziel der Veränderungssperre sei es, dass "nichts Unerwünschtes" in diesem Bereich geschieht, erklärte Bürgermeister Dirk Westedt (FDP) gegenüber dem Kreisblatt. Denn - wie es der Name bereits sagt - verhindert ein solcher Beschluss Neubauten oder bauliche Veränderungen im betroffenen Gebiet. Doch weshalb wurde die Sperre nach der ersten Verlängerung im Februar 2021 nun erneut um ein Jahr gestreckt? Und wie geht es weiter? Dazu heißt es aus dem Stadtbauamt, dass die Verwaltung nach der ersten Beteiligung der Öffentlichkeit im Mai und Juni 2021 einiges nachzuarbeiten hatte. Die Pläne für den Berliner Platz wurden herausgenommen, da keine Einigung mit allen Grundstückseigentümern besteht. Die Planung sei in der ursprünglichen Form nicht mehr möglich gewesen. Deshalb soll in Zukunft ein separater Bebauungsplan für den Berliner Platz aufgestellt werden. In Bezug auf den Frankfurter Hof hätten sich während der Beteiligung besorgte Bürger gemeldet, heißt es aus dem Rathaus. Der Wunsch, das historische Gebäude zu erhalten, sei aus wirtschaftlichen Gründen nicht umsetzbar gewesen. Der Bebauungsplan wurde aber um weitere Vorgaben ergänzt, um die künftige Bebauung an die Vorstellung der städtischen Gremien anzupassen. So sind nun unter anderem die Form des Daches und die räumliche Ausrichtung des Baus geregelt. Sie orientieren sich an der historischen Bebauung. sas

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