Blick aus luftiger Höhe auf die Hofheimer Altstadt. Im Vordergrund, unten, das Stadtmuseum in der Burgstraße. Im Zentrum: St. Peter und Paul.
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Blick aus luftiger Höhe auf die Hofheimer Altstadt. Im Vordergrund, unten, das Stadtmuseum in der Burgstraße. Im Zentrum: St. Peter und Paul.

Entwicklung

40 361 Hofheimer: Einwohnerzahl auf Rekordstand

  • vonManfred Becht
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In den vergangenen Jahren gab es bei den Einwohnerzahlen ein stetes Auf und Ab. Übrigens: In der Hofheimer Kernstadt sind aktuell 14 501 Menschen mit erstem Wohnsitz gemeldet.

Hofheim -Die Zahl der Einwohner in Hofheim hat einen neuen Höchststand erreicht. 40 361 Männer und Frauen hatten zum 31. Dezember 2020 ihren ersten Wohnsitz in der Kreisstadt, mehr als je zuvor. Dazu kommen noch einmal 387 Einwohner, die in Hofheim lediglich ihren zweiten Wohnsitz haben.

Von einem beständigen Wachstum der Gesamtstadt kann aber keine Rede sein. Die Marke von 40 000 Einwohnern (nur Hauptwohnsitz) wurde im ersten Halbjahr 2017 überschritten. Die Zahl stieg bis Ende 2018 auf 40 197, sank aber bis Ende 2019 wieder auf 40 037. 2020 hat es dann ein starkes Wachstum um 324 Einwohner gegeben.

Die Zahl der Zweitwohnsitze ist im letzten Jahr ebenfalls gestiegen. 348 Bürger mit zweitem Wohnsitz gab es am 1. Januar 2020, 387 an Silvester. Die Zunahme um rund 11 Prozent widerlegt die Vermutung, es seien deshalb mehr Einwohner geworden, weil einige ihren Neben- zum Hauptwohnsitz umgemeldet haben. Dann hätte die Zahl der Zweitwohnsitze nicht steigen dürfen.

Die Zunahme der Einwohnerzahlen ist auf die Stadtteile sehr unterschiedlich verteilt. In der Kernstadt lebten zum Jahresbeginn 14 501 Einwohner, 144 mehr als ein Jahr zuvor. In Marxheim nahm die Einwohnerzahl um 82 auf 9273 zu. Zuwächse gab es auch in Lorsbach (um 55 auf 2884), in Langenhain (um 41 auf 3477) und Wildsachsen (um 19 auf 1658 Einwohner). In Wallau kann man bei 8 Einwohnern mehr - es gibt nun 4444 - von einem Wachstum nicht wirklich sprechen; in Diedenbergen ging die Bevölkerungszahl sogar um 9 auf 4124 zurück.

Allerdings ist es nicht leicht, daraus sichere Schlussfolgerungen zu ziehen, denn längerfristige Vergleiche fallen ganz anders aus. Zum Beispiel gab's in der Kernstadt schon Ende 2016 insgesamt 14 463 Einwohner mit Hauptwohnsitz - der Zuwachs des letzten Jahres hat also vor allem zwischenzeitliche Verluste ausgeglichen. Auch in nahezu allen Stadtteilen geht es aufwärts und abwärts im Wechsel, man kann eher von Stagnation als von Wachstum sprechen. Die einzige Ausnahme ist Marxheim, das Ende 2016 gut 200 Einwohner weniger hatte als heute und Jahr für Jahr ein wenig zugelegt hat. bt

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