Auktion

Am Donnerstag gehen Fundstücke online unter dem Hammer

Bereits zum zweiten Mal versteigert die Stadt Hofheim Fundsachen über das Internet. Darunter sind Fahrräder, Schmuckstücke, Handys, Uhren und Vieles mehr.

Bereits zum zweiten Mal versteigert die Stadt Hofheim Fundsachen über das Internet. Darunter sind Fahrräder, Schmuckstücke, Handys, Uhren und Vieles mehr. Hierbei handelt es sich um Fundsachen, die laut Gesetz mehr als sechs Monate lang aufbewahrt wurden, bevor sie angeboten und veräußert werden dürfen. So lange hat der einstige Besitzer ein Recht darauf. Auch der Finder darf einen Anspruch gelten machen. Die Einnahmen der Versteigerung fließen in den Haushalt der Gemeinde zur freien Verfügung.

Den Vorteil der Online-Sonderauktion sieht Pressesprecher Jonathan Vorrath darin, dass das Angebot „auf diese Art und Weise für mehr Interessierte zugänglich ist“. Gestartet wird die Auktion ab heutigen Donnerstag um 17 Uhr. Wer sich jedoch vorab informieren möchte, kann schon auf die entsprechende Internetseite einen Blick auf die zu ersteigernden Sachen werfen. Hier sind die Fundsachen optisch überschaubar dargestellt. Mit einem Klick auf das Foto werden weitere Informationen preisgegeben. So befindet sich beispielsweise ein herzförmiger Goldanhänger ab einem Mindestgebot von 25 Euro im Angebot.

Eines sollte jedoch beachtet werden: Beschädigungen wurden und werden nicht vom Anbieter repariert. Die Sachen werden wie im abgegebenen Zustand angeboten. Auch die Fahrräder wurden zuvor nicht auf Ihre Funktionen beziehungsweise Verkehrstauglichkeit hin überprüft. Meistens sind sie reparaturbedürftig. Eine Garantie oder Gewährleistung auf Güte, Beschaffenheit oder Qualität gibt es nicht. Auch ein Umtausch oder Rücktritt vom Kauf ist nicht möglich.

Hat man etwas gefunden, was man gerne haben möchte, darf ab dem angesagten Termin online zugeschlagen werden. Der Anfangspreis gilt als Richtlinie für das Gebot. Falls keine Nachfrage besteht, kann sich der ursprünglich festgelegte Preis verringern. Grundsätzlich gilt jedoch: Wer zuerst auf den angesetzten Preis bietet, bekommt die Fundsache. Insgesamt läuft die Auktion zehn Tage. Die ersteigerten Waren sollte allerdings innerhalb von zwei Wochen im Hofheimer Rathaus, Chinonplatz 2 im Zimmer 20 und während der Öffnungszeiten bei der städtischen Mitarbeiterin Frau Dedic abgeholt werden. Der Geldbeutel sollte nicht vergessen werden. Denn bezahlt wird in bar.

Und jetzt darf’s losgehen unter: oder www.hofheim.de.

(dp)

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