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Hofheims Bürgermeisterin Gisela Stang hieß die Gäste gestern Mittag in der frisch sanierten Wildsachsenhalle willkommen.

Neueröffnung

Wildsachsenhalle zeigt sich im neuen Glanz

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Ein gutes Jahr war sie Baustelle: Gestern wurde die Wildsachsenhalle vor dem Start des Basar-Verkaufs wiedereröffnet. Und nicht nur Ortsvorsteher Ralph Dilthey urteilte: „Sie ist toll geworden.“

Der traditionelle Herbstbasar war gestern bereits die dritte Veranstaltung in der sanierten und erweiterten Wildsachsenhalle. „Wir sind sehr zufrieden“, fasste Simone Krug für die Basarfrauen den ersten Eindruck nach der Generalüberholung von Wildsachsens Guter Stube zusammen. „Die Tischgrößen sind andere und die Küche ist anders, aber es hat alles gut geklappt“, so Krug. Ein Urteil, das auch Birgit Nürnberger unterstrich, die im Foyer noch dabei war, die Sektgläser zu füllen, mit denen auf die offizielle Wiedereröffnung der Halle nach einem guten Jahr Baustelle angestoßen werden sollte. „Alles ist sehr schön und hell, das Platzangebot ist wesentlich größer, und in den Räumen hält sich jeder jetzt sehr gern auf“, so Nürnbergers Eindruck.

Bürgermeisterin Gisela Stang (SPD) überzeugte sich bei einer kleinen Führung von den großen Verbesserungen. „Wenn man die Küche vorher gekannt hat – das ist schon ein Riesenunterschied“, konnte sie unter anderem feststellen. Dass es statt einer einzigen Dusche nun nach Geschlechtern getrennte Duschräume gibt, gehört ebenfalls zu den Maßnahmen, die viele Nutzer der Halle sicher positiv bemerken werden. Deutliche „Optimierungspotenziale“ habe die Halle gehabt, erinnerte Bau-Stadtrat Wolfgang Exner (CDU) an den baulichen Zustand des 1971 von den Wildsächsern selbst erstellten Gebäudes, das schlicht in die Jahre gekommen war. Die Wildsächser beteiligten sich auch jetzt wieder. Zum einen durch einige Eigenleistungen, zum anderen durch Spenden. Außenstellenleiter Eberhard Kolb, der das Spendensammeln übernommen hat, sei bei jedem Fest mit der Sammelbox zur Stelle gewesen, „wo zwei oder drei Wildsächser zusammenstanden“, so Bürgermeisterin Stang. Nur seine Prophezeihung, die Halle sei im August fertig, war zu optimistisch, wie Kolb gestern eingestehen musste. Die entsprechende Wette mit Klaus Becker, der 1971 zu den Erbauern der Halle zählte, hat Kolb verloren. Doch die 50 Euro, die er Becker deshalb schuldete, wurden von diesem unter Applaus gleich wieder für die Sanierung gespendet.

Ortsvorsteher Ralph Dilthey (CDU) wünschte „Jung und Alt viel Freude und Spaß mit der neuen Halle“. Der „kulturelle und gesellschaftliche Mittelpunkt“ des Ortes könne jetzt „allen Anforderungen“ an ein modernes Gebäude gerecht werden, befand Bürgermeisterin Stang. Dass sich der Ort daneben für den neuen Kunstrasenplatz engagiert, brachte sie zu dem Lob: „In Wildsachsen wird echt was gerissen.“ Exner ergänzte, mit den aktuellen Projekten, zu denen ja auch noch der Festplatz zähle, werde deutlich, „welchen Stellenwert Wildsachsen in Hofheim hat“. Dass etwas los ist und schönes geboten wird im kleinsten Stadtteil, davon konnten sich dann die Basar-Besucher bestens überzeugen.

(babs)

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