Chefarzt Dr. Thomas Müller bei der Lungenspiegelung eines Patienten, mit deren Hilfe im Krankenhaus Hofheim Art und Schwere einer Lungenerkrankung diagnostiziert werden können.
+
Chefarzt Dr. Thomas Müller bei der Lungenspiegelung eines Patienten, mit deren Hilfe im Krankenhaus Hofheim Art und Schwere einer Lungenerkrankung diagnostiziert werden können.

Telefonaktion

Hofheim: Corona - Ärzte geben Ratschläge für Lungenpatienten

Heute mittag kann man die Spezialisten des Hofheimer Krankenhauses befragen.

Hofheim -Menschen mit Lungenerkrankungen sind durch die Corona-Pandemie in besonderem Maße verunsichert. Das Risiko einer Infektion mit dem Virus wirft bei Betroffenen viele Fragen auf, die von Experten der Klinik für Pneumologie und Allgemeine Innere Medizin des Hofheimer Krankenhauses am heutigen Mittwoch zwischen 13.30 und 15 Uhr im Rahmen einer Telefonsprechstunde beantwortet werden. Anlass ist der Deutsche Lungentag 2020, der sich die Aufklärung zur Lungengesundheit zum Ziel gemacht hat.

Unter den Rufnummern (0 61 92) 98-4990, -4991 und -4992 gibt Chefarzt Dr. Thomas Müller gemeinsam mit den Oberärzten Boris Barfeld und Uwe Fremder Ratschläge zum Schutz vor Ansteckung, zur Medikamenteneinnahme, zu Impfungen und allen anderen Themen, die die Anrufer beschäftigen. So stellt auch das Tragen von Mund-Nasen-Schutz oder Masken Lungenkranke aufgrund ihrer eingeschränkten Atemfunktion häufig vor Probleme.

Das Risiko, sich zu infizieren, sei für Patienten mit Atemwegserkrankungen grundsätzlich nicht höher als für die übrige Bevölkerung, heißt es in einer Mitteilung der MTK-Kliniken. Der Krankheitsverlauf eines Asthmatikers oder eines Patienten mit chronisch-obstruktiver Bronchitis im Falle einer Infektion mit dem Coronavirus sei jedoch häufig schwerer. Umso wichtiger sei es für Betroffene, das Ansteckungsrisiko zu minimieren, indem sie Abstand halten, die Hygieneregeln beachten und Menschenansammlungen meiden.

Weitere individuelle Empfehlungen geben die Lungenfachärzte heute persönlich im Rahmen der Telefonaktion der Kliniken des Main-Taunus-Kreises. red

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare