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Hofheim: Dieselrauch und Bratwurstduft

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Alte Traktoren und Gerätschaften kann man am Samstag und Sonntag in Diedenbergen auch bei der Arbeit bestaunen.
Alte Traktoren und Gerätschaften kann man am Samstag und Sonntag in Diedenbergen auch bei der Arbeit bestaunen. © NN

Zahlreiche historische Landmaschinen kann man am Wochenende in Diedenbergen bestaunen.

Diedenbergen. "Die letzten 100 Jahre haben die Landwirtschaft revolutioniert. Vom Pferdepflug und dem Garbenbinder, der Sense und Sichel ersetzte, bis zum heutigen hochtechnisierten Traktor mit zentimetergenauer GPS war es ein langer Weg. Ihn aufzuzeigen und die betagten Maschinen zu bewahren ist unser Anliegen", erklärt Anno Respondeck, der Vorsitzende des Vereins Historische Landmaschinen Diedenbergen. Der Verein werde deshalb wieder am Samstag und Sonntag, 6. und 7. August, an der Speedwaybahn in Diedenbergen ein Landmaschinentreffen veranstalten.

Das Landmaschinentreffen beginnt am Samstag um 12 Uhr und am Sonntag um 10 Uhr. Parkplätze sind direkt an der Speedwaybahn ausreichend vorhanden.

Erwartet werden wieder eine Vielzahl betagter Ackerboliden, die die technische Entwicklung der Landwirtschaft eindrucksvoll dokumentieren. Zu sehen sind die Maschinen fast aller deutschen Hersteller - viele davon liebevoll restauriert, andere mit der Patina der schweren Arbeit auf den Feldern.

Darüber hinaus gibt es ein Rahmenprogramm, das sich vor allem an Familien mit Kindern richtet: Strohburg und Kinderkarussell sorgen für die Unterhaltung der Kleinen, während der Traktorlaufsteg, auf dem besonders seltene Ackerveteranen vorgestellt werden und der das "Markenzeichen" der Veranstaltung ist, eher etwas für die Erwachsenen und Spezialisten sein wird. Außerdem gibt es Vorführungen von altem Handwerk. Ein Schmied heizt die Esse an. Auf besonderes Interesse der Besucherinnen und Besucher dürften sicherlich auch in diesem Jahr wieder die Vorführungen alter Landtechnik stoßen. Zu sehen ist beispielsweise der Betrieb der vereinseigenen Dreschmaschine. Viele der Geräte, die noch bis in die 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts auf den Feldern im Einsatz waren, können betrachtet und natürlich im wahrsten Sinne des Wortes auch "begriffen" werden. "Es war schon immer unser Bestreben, ein Fest für die ganze Familie zu machen. Und diese Tradition behalten wir natürlich bei", sagt Anno Respondeck.

Der Eintritt auf das Ausstellungsgelände ist übrigens frei. "Und unsere Preise für Essen und Trinken sind sehr zivil", verspricht der Vereinschef. red

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