In den Briefverteilzentren "herrscht seit Tagen die blassrote Farbe der Wahlbriefe vor", sagt Dirk Hillmann, Chef der Abteilung Auslieferung der Post in Wiesbaden. Er empfiehlt: Am besten sollten die Bürger ihre Wahlbriefe am Donnerstag, allerspätestens am Freitag eingeworfen haben. Und: Leerungszeit beachten.
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In den Briefverteilzentren "herrscht seit Tagen die blassrote Farbe der Wahlbriefe vor", sagt Dirk Hillmann, Chef der Abteilung Auslieferung der Post in Wiesbaden. Er empfiehlt: Am besten sollten die Bürger ihre Wahlbriefe am Donnerstag, allerspätestens am Freitag eingeworfen haben. Und: Leerungszeit beachten.

Bundestagswahl

Hofheim: Fast die Hälfte aller Hofheimer hat schon gewählt

Die Stadt ruft weiterhin zur Briefwahl auf, denn die Stimmabgabe am Sonntag findet unter Corona-Bedingungen statt. Die Wähler sollten dann ihren eigenen Kugelschreiber mitbringen

Hofheim -13 053 Hofheimerinnen und Hofheimer haben bis gestern ihre Stimmen zur Bundestagswahl abgegeben, die am kommenden Sonntag stattfindet. Das sind 45,4 Prozent aller rund 29 000 Wahlberechtigten. Schon jetzt steht damit fest: Es gibt eine Rekord-Briefwahlbeteiligung.

Wegen der Corona-Pandemie hat die Stadtverwaltung kurz vor dem Endspurt trotzdem noch mal darum gebeten, die Online-Beantragung der Briefwahl unter www.hofheim.de zu nutzen. Gleichwohl werde die Stimmabgabe am Wahlsonntag, 26. September, von 8 bis 18 Uhr im jeweiligen Wahllokal natürlich so sicher wie möglich gemacht. "Selbstverständlich sind für die Durchführung der Wahlen unter Pandemiebedingungen geeignete Maßnahmen zur Vermeidung einer Infektion mit dem Coronavirus getroffen worden", lässt Rathaussprecher Jonathan Vorrath wissen. Zu dem Konzept gehören folgende Maßnahmen:

Die Wahlräume werden alle 20 Minuten gelüftet.

Ihre Kreuzchen sollen die Wähler möglichst mit eigenen Schreibstiften machen. Es werden aber auch Kugelschreiber ausgegeben.

Während des Aufenthalts ist eine medizinische Maske (OP-Maske oder Schutzmaske FFP2) zu tragen.

Darüber hinaus werden für den Wahltag Maskenreserven (in plausiblen Mengen) vorgehalten.

Es gilt das Abstandgebot, auf dessen Einhaltung der Wahlvorstand im Rahmen seines Hausrechts achtet.

Anbringung von Hinweisschildern zu Handdesinfektion, AHA-L-Regeln, Maskenpflicht;

Einbahnstraßenregelungen;

Trennscheiben zwischen Wählern und Wahlvorstand;

Bereitstellung von Desinfektionsmittel für die Handdesinfektion und gegebenenfalls Stift-Desinfektion.

Außerdem, so Vorrath, sei bei der Auswahl der Wahllokale darauf geachtet worden, dass diese zum Beispiel groß genug sind, um das Begegnungsrisiko zu minimieren. Die Wähler werden gebeten, nach der Stimmabgabe den Wahlraum zügig zu verlassen, es sein denn, sie wollen die Wahlhandlung beobachten. red

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