So sehen die neuen Funkwasserzähler aus.
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So sehen die neuen Funkwasserzähler aus.

Stadtwerke

Hofheim: Wasserverbrauch wird per Ultraschall gemessen

Ende des Jahres geht es los: Neue Zähler werden beim turnusgemäßen Wechsel nach Ablauf der Eichfrist eingebaut.

Hofheim. -Die Hofheimer Stadtwerke werden gegen Ende dieses Jahres ihre Wasserzähler auf moderne Ultraschallzähler umstellen. "Der Austausch der bisherigen Modelle erfolgt mit dem turnusmäßigen Wechsel nach Ablauf der Eichfrist", teilte Rathaussprecherin Iris Bernardelli mit. Die Messung der Durchflussmenge mittels Ultraschall garantiere eine hohe Messgenauigkeit. Weiterhin enthalte der Zähler keine beweglichen Teile und sei daher deutlich leiser und widerstandsfähiger gegen Verschleiß als die zuvor verwendeten mechanischen Zähler, was für eine mögliche Verlängerung der Eichfrist und somit eine längere Nutzungsdauer spreche. "Dies ist eine weitere Facette der Digitalisierung zum Wohle der Bürger", lobt Bürgermeister Christian Vogt die Neuerung.

Selbstverständlich seien die neuen Wasserzähler mit einem Display ausgestattet, von dem der aktuelle Zählerstand abgelesen werden könne. "Neben dem Stand kann der Zähler auch weitere nützliche Informationen anzeigen. Unter anderem verfügen sie über Hinweisfunktionen auf mögliche Wasserverluste im Haus zum Beispiel durch eine defekte Toilettenspülung oder gar einen Rohrbruch", so Bernardelli. Es empfehle sich daher, regelmäßig einen Blick auf den Zähler zu werfen.

Für die Stadtwerke wichtig: Die neuen Wasserzähler haben eine Schnittstelle, die per Funk ausgelesen werden kann. Zum Zwecke der Verbrauchsabrechnung geschehe das stichtagsgenau. Bernardelli: "Weiterhin können zur Abwehr von Gefahren für den ordnungsgemäßen Betrieb der Wasserversorgungsanlage zur Wahrnehmung anderer öffentlicher Interessen weitere Daten durch Auslesung des Funksignals erhoben werden." Dies könne insbesondere zur Gewährleistung der Trinkwasserhygiene oder Auffinden von Rohrbrüchen erfolgen.

Die Übertragung der Daten sei durch technische und organisatorische Maßnahmen gegen unbefugte Zugriffe oder unbefugtes Mitlesen abgesichert. Die Daten würden im Vorbeifahren durch die Stadtwerke erfasst. Hierbei betrage die Reichweite der Signale 200 bis 500 Meter. Die Funkübertragung mit zehn Milliwatt entspreche den einschlägigen nationalen und internationalen Vorschriften und Normen für elektromagnetische Umweltverträglichkeit. Die Sendeleistung sei damit deutlich geringer als die der üblicherweise im Haushalt zu findenden Geräte wie Rundfunkempfänger, schnurlose Telefone, Mobiltelefone und über WLAN vernetzte Geräte, versichert die Rathaussprecherin. red

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