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Beim Kreisstadt-Lauf gingen rund 1200 Läuferinnen und Läufer an den Start.

VOLKSLAUF FÜR LEBERECHT

Bilderstrecke: So fröhlich lief der Höchster-Kreisstadt-Lauf 2019 – Der Sieger ist ein alter Bekannter

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Hervorragende sportliche Leistungen, ein fröhliches Läuferfest bei idealem Wetter, nahezu 1200 Teilnehmer und 20 000 Euro für die Leberecht-Stiftung dieser Zeitung, die körperlich und geistig behinderte Kinder unterstützt – das ist die stolze Bilanz des 21. Kreisstadt-Laufes von Hofheim nach Höchst, den Tilahun Babsa (Laufteam Weimar) und Irina Haub (DJK Flörsheim) gewannen.

Hofheim/Höchst. Seit 1999 feiern Jahr für Jahr mehr als eintausend Sportlerinnen und Sportler den Vatertag auf eine ganz besondere Art und Weise. Topathleten und Freizeitjogger- und Walker schnüren die Laufschuhe und gehen beim zweitgrößten 10-Kilometer-Lauf Hessens, dem Kreisstadt-Lauf von Hofheim auf den Höchster Schlossplatz, an den Start. Sie laufen und walken, feiern und unterstützen die gute Sache. „20 000 Euro für die Leberecht-Aktion unserer Zeitung sind wieder zusammengekommen“, freute sich der Redaktionsleiter des Höchster Kreisblatts und Mitglied des Beirats der Leberecht-Stiftung, Kajo Schmidt. Die Leberecht-Stiftung unterstützt seit Jahrzehnten körperlich und geistig behinderte Kinder.

So wurde geschwitzt beim 21. Kreisstadt-Lauf des Höchster Kreisblatts

 © Friedrich Reinhardt
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Schmidt war „zufrieden, aber nicht super zufrieden“, weil doch etliche Teilnehmer weniger als im vergangenen Jahr am Start waren. „Das kann an der Schlechtwetterphase liegen, die wir zuletzt hatten, aber auch an der Ballung der Feiertage, die viele Leute für Urlaubsreisen nutzen“, mutmaßt der Organisationschef des Laufes. Kajo Schmidt dankte den mehr als 150 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, ohne die dieser Benefizlauf nicht auf die Beine gestellt werden könnte und die wieder mit dafür sorgten, dass die Läufer- und Walkerkarawane wohlbehalten von der Kreisstadt bis nach Höchst an den Main kommt.

Die Ergebnisse der Läuferinnen und Läufer

Die Ergebnisse des Kreisstadt-Laufes können hier eingesehen werden.

Das sind die Sieger

Vorneweg stürmte erneut der 22 Jahre alte aus Äthiopien stammende und für das Laufteam Weimar startende Tilahun Babsa ins Ziel, der die wegen Bauarbeiten leicht veränderte Strecke in 30:33 Minuten meisterte. Dabei blieb er bei seinem dritten Sieg in Folge nur knapp unter dem Streckenrekord von 30:27 Stunden, den er vor einem Jahr aufgestellt hatte.

Tilahun Babsa rannte zum dritten Mal als Erster durch Ziel

Den zweiten Platz belegte Sebastian Bienert von der LG Bad Soden/Sulzbach/Neuenhain in 33:33 Minuten, der sich jedoch darüber ärgerte, dass er kurz vor dem Ziel falsch gelotst wurde und einige Meter mehr laufen musste als die anderen. Bienert berichtete, dass er auch schon 2009 beim Kreisstadt-Lauf dabei war und den 18. Platz belegte. Danach hatte er sich mehr auf Bahnläufe konzentriert, war aber jetzt zufrieden darüber, dass er vier Minuten schneller war als bei seiner ersten Teilnahme.

Sebastian Bienert schaffte den zweiten Platz unter den männlichen Läufern

Platz drei erreichte der 25 Jahre alte Jacob Stenzel aus Nied, der für Edeka Buch Hofheim startete, in 33:55 Minuten. Für den Sohn des zwölfmaligen deutschen Meisters auf den Langstrecken, Kurt Stenzel, war der Kreisstadtlauf ein Ausflug in eine Zweit-Sportart. „Ich bin Radrennfahrer und starte für den RV Sossenheim in der Bundesliga. Ich laufe nur hier und da, damit mein Vater glücklich ist“, sagt der vielseitige Athlet, der in Darmstadt Physik studiert.

Papa Kurt Stenzel, der als Trainer von Spiridon Frankfurt auch den Sieger Babsa unter seinen Fittichen hat, musste gestern verletzt aussteigen. „Bei Kilometer fünf ging nichts mehr. Die Wade hat dicht gemacht“, berichtete Kurt Stenzel beim Läuferfest am Mainufer und deutete auf das Eispaket, das er am Fuß aufgelegt hatte.

Vierter wurde bei den Männern Maximilian Irle aus Liederbach im Trikot von Spiridon Frankfurt in 34:19 Minuten. „Ich laufe hier jedes Mal Bestzeit und werde trotzdem lediglich Vierter oder Fünfter“, sagte der 27 Jahre alte Sportwissenschaftler, der beim Frankfurt-Marathon 2018 der schnellste Hesse unter 30 Jahren war.

Sechster wurde der Hochheimer Tim Lipecki (36:13), Neunter Johannes Müller von der SG Nied (37:38) und Elter der Hofheimer Linus Herzog in 38:17 Minuten.

Und das sind die Siegerinnen

Siegerin bei den Frauen wurde die 40 Jahre alte Irina Haub von der DJK Flörsheim, die sich im Ziel über ihre neue Bestzeit von 37:44 Minuten freute. Irina Haub war zum sechsten Mal beim Kreisstadtlauf dabei und feierte nach 2017 ihren zweiten Sieg. Viermal hatte sie bereits den zweiten Platz belegt.

Irina Haub war die schnellste Läuferin beim 21. Kreisstadt-Lauf.

Mit Platz zwei und der Zeit von 41:21 Minuten war Barbara Schwefer vom Stadtlaufverein Eschborn zufrieden. Am vergangenen Wochenende gewann sie beim Steinberger Waldvolkslauf in Dietzenbach die Altersklasse M 40 und hatte wenige Tage später gar nicht mit dieser guten Form gerechnet. Platz neun erreichte bei den Frauen Anne Raabe von der LG Bad Soden Sulzbach/Neuenhain (46:43). Zehnte wurde Claudia Bär aus Kriftel (47:14) und Elfte Denise Walzner aus Hofheim (47:14).

Barbara Schwefer holte Silber.

Schnellster Walker war der Holländer Bastiaan Innemee in ausgezeichneten 1:00:20 Stunden vor Rainer Schwebs von der DLRG Höchst (1:13:52). Bei den Frauen gewann die Hofheimerin Martina Ditthardt (1:14:38) vor Patricia Schwebs von der DLRG Höchst in 1:15:06.

Das silberne Walkerpaar: Rainer und Patricia Schwebs holten als Walker beide Silber.

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