Linke machen Druck beim Wohnungsbau

Die Aussichten, dass im Kreis in den kommenden Jahren ausreichend viele Wohnungen gebaut werden, sind düster. Konkreteres will die Wählergemeinschaft „Die Linke“ nun mit einem Antrag im Kreistag in Erfahrung bringen.

Die Aussichten, dass im Kreis in den kommenden Jahren ausreichend viele Wohnungen gebaut werden, sind düster. Konkreteres will die Wählergemeinschaft „Die Linke“ nun mit einem Antrag im Kreistag in Erfahrung bringen. Damit soll der Kreisausschuss beauftragt werden zu prüfen, wie vom Kreis die Bereitstellung und der Neubau von preiswerten Mietwohnungen forciert werden kann.

Nun wollen die Linken für den Mietwohnungsbau die Auflegung eines Förderprogramms des Kreises; ähnlich dem Modell des Main-Kinzig-Kreis, wo Baugrundstücke der Kommunen subventioniert werden.

„Während im MKK die Baugrundstücke an private Investoren vergeben werden sollen, halten wir im MTK eine Vergabe an städtische beziehungsweise öffentliche Wohnungsbaugesellschaften für zielführender“, heißt es von den Linken.

Sie wollen für ihr Vorhaben die Nutzung von baurechtlich bebaubaren Grundstücken, die bisher für die Errichtung von zusätzlichen Containeranlagen für Geflüchtete vorgesehen waren, sowie für den Bau von Wohngebäuden durch den Kreis, Gemeinden oder Wohnungsbaugesellschaften in öffentlicher Trägerschaft.

Ohne den zusätzlichen Bedarf für anerkannte Asylbewerber prognostiziert der Regionalverband Rhein-Main einen Bedarf von 16 414 Wohnungen bis zum Jahr 2030, sagen die Grünen.

„Wir sollten es deshalb nicht beim Beklagen und bei Appellen belassen, sondern nach Wegen beitragen kann. Schnelles und wirksames Handeln ist nötig“, meinen die Linken weiter.

(hk)

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