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Schon zur Pause war alles klar

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Von: Alexander Wolf

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Voll fokussiert: Nelli Dietrich (rechts) hatte mit den Baskets dank einer konzentrierten Leistung gegen Wasserburg II keine Mühe.
Voll fokussiert: Nelli Dietrich (rechts) hatte mit den Baskets dank einer konzentrierten Leistung gegen Wasserburg II keine Mühe. © rscp (http://rscp-photo.eu)

Die Premiere ist geglückt. In der Brühlwiesenhalle besiegten die Zweitliga-Basketballerinnen der Rhein-Main Baskets den TSV Wasserburg II mit 84:51.

Die Mannschaft von Peter Kortmann legte vor heimischem Publikum los wie die Feuerwehr und besiegelte den dritten Saisonsieg schon in der ersten Halbzeit – 51:21.

Weil zeitgleich die TS Jahn München bei der SG Weiterstadt verlor (70:91), durften sich die Baskets nach dem fünften Spieltag über den Sprung auf Platz vier in der Süd-Staffel freuen. Obwohl die Baskets unter der Woche die krankheitsbedingten Ausfälle von Anja Stupar, Elisabeth Dzirma und Nadine Ripper kompensieren musste, zog sie der Reserve von Serienmeister Wasserburg schnell den Zahn. „Wir waren gut vorbereitet und haben das in der Anfangsphase richtig gut gemacht“, lobte Kortmann. Bis auf Nadine Ripper stand ihm der komplette Kader zur Verfügung. Mit elf Spielerinnen setzten die Baskets die starke Leistung aus dem München-Spiel fort. „Vor einer Woche haben wir auch stark begonnen, konnten die Leistung aber nicht über 40 Spielminuten konservieren“, beschrieb der Trainer den Unterschied zur Niederlage in München. Sein Team nahm Wasserburgs Schlüsselspielerinnen Moore, Waterloh und mit Abstrichen auch die Amerikanerin Wood (17 Punkte) aus dem Spiel und punktete zuverlässig. Die konzentrierte Defense und das variable Angriffsspiel brachten nach acht Minuten ein 20:10. Dann zogen Top-Scorerin Nelli Dietrich (19 Punkte insgesamt) und Co. nochmals an und bauten den Vorsprung bis zum Ende des Viertels auf 26:10 aus. Auch im zweiten Durchgang unterbanden die Gastgeberinnen den gegnerischen Spielaufbau geschickt und spielten effektiv nach vorne. „So stelle ich mir das in etwa vor“, freute sich Kortmann, „das Spiel war schon Mitte des zweiten Viertels entschieden“. Beim Halbzeitstand von 51:21 konnte der Trainer munter durchwechseln. In den zweiten 20 Minuten bekamen die jungen Miriam Lincoln, Monika Wotzlaw, Verena Wilmes, Jule Seegräber und Jasmin Weyell viel Spielzeit. „Ihnen war die Nervosität anzumerken, wir haben das aber auch nach der Pause gut durchgezogen“, berichtete der Trainer von einem kleinen Leistungseinbruch, der den Sieg aber nicht in Gefahr brachte. Alleine die Überlegenheit unter dem Korb (47:27 Rebounds für die Baskets) war deutlich. Über 15:17 und 18:13 kamen die Baskets zu einem ungefährdeten 84:51-Erfolg.

„Wir wollen möglichst auch in den kommenden Spielen dafür sorgen, dass unsere Talente Matchpraxis sammeln können. Deswegen müssen wir personell und von unserer Leistung so weitermachen“, forderte Peter Kortmann. Am kommenden Wochenende geht es im Derby bei der HTG Bad Homburg darum, den Anschluss an das Spitzentrio zu halten und das junge Team weiterzuentwickeln. Ob dann auch der mögliche ausländische Neuzugang mit von der Partie sein kann, entscheidet das Ausländeramt, das die Unterlagen für die Spielberechtigung bearbeiten muss.

RM Baskets: Pia Dietrich (14), Nelli Dietrich (19), Anja Stupar (16), Elisabeth Dzirma (18), Monika Wotzlaw (8), Anna Schlaefcke (5), Miriam Lincoln (2), Francis Pieczynski (2), Verena Wilmes, Jule Seegräber, Jasmin Weyell.

(awo)

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