Zusage eingehalten: 10 000 Euro von den Wildpark-Rettern

Die Zusage wurde eingehalten: Der Verein der Hofheimer Wildpark-Retter hat jetzt 10 000 Euro an die Stadtkasse überwiesen, um den Erhalt des Tiergeheges am Kapellenberg zu sichern.

Die Zusage wurde eingehalten: Der Verein der Hofheimer Wildpark-Retter hat jetzt 10 000 Euro an die Stadtkasse überwiesen, um den Erhalt des Tiergeheges am Kapellenberg zu sichern. Zur Erinnerung: Der Verein der Wildpark-Retter wurde im Frühjahr vergangenen Jahres gegründet, um den langfristigen Erhalt der zwei Hektar großen Anlage mit Damwild und Wildschweinen zu sichern. Die Stadt wollte wegen der klammen Kassenlage die Kosten von 25 000 Euro nicht mehr aufbringen. Der Förderverein beteiligt sich nun jedes Jahr – durch die Spenden der Hofheimer – mit 10 000 Euro am Unterhalt und senkt außerdem noch durch Fütterdienste die Personalkosten. Seit Februar wird das Füttern an den Wochenenden von Vereinsmitgliedern in Zusammenarbeit mit dem Jagdklub Main-Taunus übernommen. Doch nicht nur das: Kürzlich wurden 50 Jungbäume im Damwild-Areal, die den scheuen Tieren in einigen Jahren als Sichtschutz dienen sollen.

Im Vorjahr hatte der den städtischen Wildpark sogar mit 12 500 Euro gefördert. Außerdem beteiligt er sich an den Kosten für die mittlerweile fertige Renovierung der Zäune und Wege dort. Neue Schotterfundamente stellen fortan sicher, dass sich die Wildschweine nicht mehr durch den Zaun wühlen und dabei verletzen können. Außerdem wurde der komplette Weg unterhalb des Geheges saniert.

„Wir Wildpark-Retter beweisen damit ein weiteres Mal, dass wir unsere finanziellen Zusagen einhalten“, sagt Heinz-Jürgen Steinle, der Schatzmeister der Wildpark-Retter, und fügt hinzu: „Ohne die Hilfe sehr vieler Hofheimer wäre das nicht zu schaffen gewesen.

Als Beispiel für tolle Hilfe nennt der Vereinsvorstand die Aktion der Hofheimer Frauen-Union. Die CDU-Vereinigung hatte den Erlös ihres Fahrradbasars auf dem Chinon-Platz dem Verein zugesprochen. Die Summe steht allerdings noch nicht genau fest, „Auch dafür danken wir von Herzen“, sagt Steinle.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare