Info: Wer folgt nach?

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Wen schickt die CDU im Herbst 2017 als Nachfolger von Heinz Riesenhuber ins Rennen um das Bundestagsmandat? Schwierige Frage. Vor acht Jahren hatte der CDU-Kreisvorsitzende Axel Wintermeyer

Wen schickt die CDU im Herbst 2017 als Nachfolger von Heinz Riesenhuber ins Rennen um das Bundestagsmandat? Schwierige Frage. Vor acht Jahren hatte der CDU-Kreisvorsitzende Axel Wintermeyer einmal zarte Ambitionen, der Hofheimer kam aber schon in der Aufwärmphase am Polit-Denkmal Riesenhuber nicht vorbei. Ob Wintermeyer (56), der sich als Chef der Hessischen Staatskanzlei einen Namen gemacht hat, ein einfaches Bundestagsmandat anstrebt, ist fraglich. Beim Blick auf die weiteren Führungsfiguren der CDU im Main-Taunus-Kreis lässt sich kein Favorit ausmachen. Im benachbarten Hochtaunuskreis müsste es ein Christdemokrat sein, der eine Verbindung zum MTK aufweisen kann. Schließlich liegen von den 15 Städten und Gemeinden des Bundestagswahlkreises Main-Taunus 12 Kommunen im MTK, nur Königstein, Kronberg und Steinbach gehören zum Hochtaunus. Riesenhuber gibt öffentlich keine Empfehlung ab, wohl aber eine Prognose zum CDU-internen Verfahrensablauf: „Wir werden das in großem Einvernehmen regeln.“ Riesenhuber hinterlässt riesige Fußstapfen. Nur 1976 und 1980 zog er über die Liste in den Bundestag ein. Danach gewann er immer das Direktmandat. Nicht zuletzt, weil er in seinem Wahlkreis Präsenz zeigte wie kein anderer.

( kajo)

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