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Bei den Publikumsfragen stand das Thema Wohnen ebenfalls weit vorne. Nancy Faeser will mit der SPD in Hessen 30 000 neue Wohnungen bauen und „im öffentlichen Eigentum behalten“.

Bei den Publikumsfragen stand das Thema Wohnen ebenfalls weit vorne. Nancy Faeser will mit der SPD in Hessen 30 000 neue Wohnungen bauen und „im öffentlichen Eigentum behalten“. Sie will eine „Mitpreisbremse bei Unternehmen, an denen das Land beteiligt ist“, sowie „Baulandspekulationen beenden“. Jonas Pradt gibt sich dagegen als „Freund privater Baugenossenschaften“.

Gefragt wurde auch zum Thema Flüchtlinge. Die Migrationskrise ist die „Mutter aller Probleme“, sagte AfD-Mann Pradt. „Ich mache keinem Flüchtling einen Vorwurf.“ Das wiederum trieb Nancy Faeser um: Was Pradt sage stehe im Widerspruch zu dem, was die AfD in Parlamenten sage. Sie müsse auf ihre Sprache achten. Für Michael Müller war Pradts Aussage „scheinheilig“. Er selbst plädiert dafür, bei der Integration von Flüchtlingen Hürden abzubauen; gerade bei der Anerkennung von Ausbildungs- und Berufsabschlüssen. „Wir sind da zu formalistisch. Eine Schablone funktioniert nicht“, bestätigte Nancy Faeser, während Thomas Kandziorowsky „eine Lanze für Formalismus bei der Berufsanerkennung brach.

Dass die Kirche einen großen Auftrag in der Gesellschaft hat, sieht nicht nur Faeser. Sie verteidigt Werte, sagte er mit Blick auf Jonas Pradt. Dieser wiederum kritisierte, dass auch die Kirche AfD-Wähler ausgrenze.

( dmk)

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