Info: Vermarktung in kommunale Hände

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Der landeseigene Betrieb Hessen Forst wird schon im nächsten Jahr zwar weiter kommunale Wälder bewirtschaften, wohl aber nicht mehr für den Verkauf zuständig sein.

Der landeseigene Betrieb Hessen Forst wird schon im nächsten Jahr zwar weiter kommunale Wälder bewirtschaften, wohl aber nicht mehr für den Verkauf zuständig sein. Wie Eppsteins Bürgermeister Alexander Simon berichtete, hat ein Gericht die bisherige Praxis als Verstoß gegen das Kartellrecht eingestuft. Für ihn kommt es auch nicht in Frage, dass die Stadt die Vermarktung selbst übernimmt. Deshalb wird sich Eppstein mit anderen Kommunen zusammenschließen, um dies zu organisieren. Er habe unlängst an einem Treffen mit Bürgermeistern von mehr als 40 Kommunen teilgenommen, die sich gemeinsam um das Thema kümmern wollen. Offen sei noch, in welcher Rechtsform dies passieren soll; denkbar sind unter anderem eine vertragliche Zusammenarbeit der Kommunen, ein Zweckverband und eine GmbH. Finanzielle Auswirkungen werde diese Änderung nicht haben, so Simon. Die Stadt zahlt an Hessen Forst 2,50 Euro pro verkauftem Festmeter Holz; bei dieser Gebühr soll es bleiben, wer auch immer den Verkauf übernimmt.

( bt)

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