Main Taunus Kliniken Tag der offenen Tür
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Main Taunus Kliniken Tag der offenen Tür

Jahresrückblick

Das war das Jahr 2016 im Main-Taunus-Kreis

Der in diesem Jahr neu begründete Konzern Kliniken Frankfurt-Main-Taunus erscheint nicht wenigen Beobachtern noch als einzige große Baustelle. Nicht immer läuft auf dieser alles so glatt wie beim zweiten Bauabschnitt des insgesamt 60 Millionen Euro teuren Hofheimer Krankenhauses. Der konnte, anders als der erste Teil, planmäßig im Oktober im Beisein der Frankfurter Partner, mit Bürgermeister Uwe Becker an der Spitze, feierlich eröffnet werden.

Viele Baustellen auf dem Weg aus den roten Zahlen

Der in diesem Jahr neu begründete Konzern Kliniken Frankfurt-Main-Taunus erscheint nicht wenigen Beobachtern noch als einzige große Baustelle. Nicht immer läuft auf dieser alles so glatt wie beim zweiten Bauabschnitt des insgesamt 60 Millionen Euro teuren Hofheimer Krankenhauses. Der konnte, anders als der erste Teil, planmäßig im Oktober im Beisein der Frankfurter Partner, mit Bürgermeister Uwe Becker an der Spitze, feierlich eröffnet werden.

Holpriger verlief der Start für den noch 2015 von der Stadt Frankfurt und dem Main-Taunus-Kreis beschlossenen gemeinsamen Klinik-Konzern. Gleich zu Jahresbeginn ließen zwei Personalien aufhorchen. Der langjährige Ärztliche Direktor der Main-Taunus-Kliniken und Mitgeschäftsführer Professor Michael Booke legte seine Ämter nieder. Der Chefarzt der Kardiologie, Privatdozent Dr. Christoph Langer, kündigte nach einem dreiviertel Jahr die Stelle. Die Klinik-Holding konnte erst am 19. Februar, später als erhofft, die Arbeit aufnehmen. Die Eintragung ins Handelsregister und die Berufung der drei unabhängigen Aufsichtsratsmitglieder ließen auf sich warten.

Der Schwalbacher Harald Schmidt (65), Wirtschaftsprüfer und Steuerberater und früherer Chef des Gesundheitssektors bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers, ist seither Aufsichtsratsvorsitzender. Auch seine Stellvertreter Monika Thiex-Kreye und Bernd Weber bringen langjährige Erfahrung im Kliniken-Geschäft mit. Sie haben nun ein gewichtiges Wort mitzureden im größten kommunalen Klinik-Verbund der Region, der mit rund 3600 Mitarbeitern und 1500 Betten ein Schwergewicht in der medizinischen Versorgung des Rhein-Main-Gebiets ist.

Der Verbund, der von den Geschäftsführern Dr. Tobias Kaltenbach (Sprecher) und Dr. Dorothea Dreizehnter gesteuert wird, soll in den kommenden fünf Jahren aus den roten Zahlen herausgeführt werden. Zumindest die Kliniken des Main-Taunus-Kreises sehen sich da schon auf einem guten Weg – und kündigen neue Baustellen an. So wird in Bad Soden das Krankenhaus im nächsten Jahr um ein Ärztehaus samt Apotheke ergänzt. Entschieden werden soll dann auch, wie die Hofheimer Kurklinik nach dem Umzug der Klinik für Psychiatrie und Psychosomatik ins neue Hofheimer Krankenhaus weiter genutzt werden kann. 

(babs)

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