Großer Feldberg im Taunus: Sperrungen auch an diesem Wochenende
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Auch an diesem Wochenende soll die Zufahrt zum Feldberg im Taunus eingeschränkt werden (Archivbild).

Schneefälle

Nach Chaos im Taunus: Erneute Feldberg-Sperrung am Wochenende

  • Marcel Richters
    vonMarcel Richters
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  • Frank Weiner
    Frank Weiner
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Um den Besucherandrang einzudämmen, kommt es im Taunus auch am kommenden Wochenende zu Sperrungen und Einschränkungen rund um den Feldberg. Details nennt die Polizei am Freitag.

  • Die anhaltenden Corona-Beschränkungen in Hessen führen zu einem Besucherandrang am Feldberg im Taunus.
  • Die Feuerwehren im Taunus warnen davor, den Wald rund um den Feldberg zu betreten – es besteht Lebensgefahr.
  • Am Wochenende wird es im Taunus erneut zu Sperrungen auf den Zufahrtstraßen zum Feldberg kommen.

Update vom Donnerstag, 14.01.2021, 15.08 Uhr: Ausflügler mit Ziel Feldberg müssen auch an diesem Wochenende mit deutlichen Einschränkungen rechnen. So kündigte die Stadt Königstein im Taunus an, die Zufahrtsstraßen in den Stadtteil Falkenstein zu sperren. Nur Anwohner und Gäste mit Einladungsnachweis dürften passieren, heißt es in einer entsprechenden Mitteilung. An der B8 zum Feldberg werden zudem Banner aufgehängt, die auf ein Parkverbot an der Bundesstraße hinweisen. Auch ein Abschleppwagen stehe „gut sichtbar in Richtung Glashütten bereit“. Ob die Zufahrt zum Feldberg über die B8 komplett gekappt wird, will das zuständige Polizeipräsidium Wiesbaden nach Angaben einer Sprecherin erst am Freitag (15.01.2021) mitteilen. Die Bürgermeister von Kelkheim und Königsstein sprachen sich eindeutig gegen eine Sperrung der B8 aus.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) kündigte indessen für die Nacht zum Sonntag (17.01.2021) vor allem im Westen und Südwesten Hessens weitere Schneefälle an. Auch am Sonntag soll es bei Höchsttemperaturen zwischen minus zwei Grad im Osten und plus einem Grad in Frankfurt Schnee und Schneeregen geben. In der Nacht zum Montag (18.01.2021) gehen die Temperaturen den Angaben zufolge in den Bergen sogar auf Werte um minus sieben Grad zurück.

Erneute Schneefälle im Taunus sorgten für Ausfälle und Verspätungen im öffentlichen Nahverkehr. (Archivbild)

Erneute Schneefälle im Taunus: Weiteres Verkehrschaos und Unfälle

+++ 14.30 Uhr: Weitere Schneefälle sorgten am Morgen für eine weiße Pracht im Rhein-Main-Gebiet. Auf dem Feldberg im Taunus gab es bis zu 30 Zentimeter Neuschnee. Aber auch im Flachland bildete sich eine geschlossene Schneedecke. Der erneute Wintereinbruch und die damit einhergehende Glätte sorgte für ein erneutes Verkehrschaos im Taunus. Allein in Frankfurt und im Taunus soll es zu ungefähr 100 Unfällen gekommen sein, berichtet der hr.

Erneute Schneefälle sorgen für Verkehrschaos im Rhein-Main-Gebiet

Auch der öffentliche Nahverkehr wurde durch den Schnee und die Glätte beeinträchtigt. Im Hochtaunuskreis fielen einzelne Buslinien aus und es kam zu Verspätungen. Von den Beeinträchtigungen war auch der ÖPNV im Rheingau-Taunus-Kreis, Main-Taunus-Kreis und Wetteraukreis betroffen.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach rechnet allerdings nicht mit weiteren größeren Mengen von Neuschnee im Rhein-Main-Gebiet. Die Temperaturen steigen leicht an und der Schnee geht größtenteils in Regen über. In der Nacht zum Mittwoch (13.01.2021) sollen die Temperaturen wieder fallen. Dann drohe überfrierende Nässe, die zu Glätte führen könne, warnt hr-Meteorologe Tim Steager.

Verkehrschaos rund um den Feldberg: Hochtaunuskreis verlängert Straßensperren

Update vom Dienstag, 12.01.2021, 8.40 Uhr: Die Straßen rund um den Feldberg sind bis einschließlich Freitag (15.01.2021) für Besucher gesperrt. Das liege an der anhaltenden lebensbedrohlichen Schneebruchgefahr, teilte der Hochtaunuskreis mit. Von den Sperrungen sind die Landstraßen zwischen Oberursel, Sandplacken, Schmitten, Oberreifenberg und Niederreifenberg betroffen. Bewohner können allerdings nach Schmitten und dessen Ortsteile fahren, meldet die dpa.

Der Verkehrsdezernent des Hochtaunuskreises, Thorsten Schorr (CDU) ist laut dpa zufrieden mit der Verkehrssituation. Rückstaus konnten verhindert werden und Regelverstöße seien konsequent geahndet worden. Für das kommende Wochenende soll allerdings ein neues Verkehrslenkungskonzept rund um den Feldberg erarbeitet werden, berichtet die dpa.

Nach Angaben des Hochtaunuskreises sind folgende Straßen von den Sperrungen betroffen.

  • L3004: Oberursel / Sandplacken Ausfahrt Kreisel Hohemark Fahrtrichtung Feldberg - Absperrschranke + StVO-Z 250 + Anlieger frei (orange), hinter dem Anlieger im Haidetränktal - Vollsperrung
  • L3004: Schmitten / Sandplacken Ausfahrt Arnoldshain – Absperrschranke + Anlieger frei, hinter der Hegewiese (nach Aufweitung der L 3004 /Bushaltestellen) - Vollsperrung
  • L3276: Oberreifenberg / Sandplacken - Ende vom Parkplatz Pechberg - Absperrschranke + Anlieger frei, vor den langen Parkplätzen (nach dem Anwohner) - Vollsperrung
  • L 3025: ab Anschluss Eselsheck an der B 8 - Absperrschranke
  • L3025: Niederreifenberg / Rotes Kreuz - Weilquelle Abf. L 3276 - Absperrschranke + Anlieger frei, Hinter den langen Parkplätzen - Vollsperrung
  • L 3023: ab Anschluss an der B 8, Richtung Oberems, Absperrschranke + Anlieger frei und Linienbus frei
  • L3023: Ortsausfahrt Oberems in Fahrtrichtung Kittelhütte / Schmitten-Seelenberg, Absperrschranke + Anlieger und Linienbus frei
  • L 3450: ab Anschluss an der B 275 in Fahrtrichtung Wüstems (Rheingau-Taunus-Kreis), Absperrschranke + Anlieger und Linienbus frei
  • L 3450: Absperrschranke+ Anlieger und Linienbus frei an Ortseinfahrt Oberems in Fahrtrichtung Ortsmitte

Verkehrschaos im Taunus: Verstöße gegen Corona-Regeln, volle Parkplätze

+++ 13 Uhr: Der Corona-Wahnsinn auf dem Feldberg geht weiter. Trotz der dringenden Warnung der Polizei, das Gebiet rund um den Feldberg nicht zu betreten, war die Lage am Wochenende extrem angespannt. Um den Verkehr zu entlasten, wurde am Sonntag (10.01.2021) kurzzeitig sogar der gesperrte Abschnitt auf der B8 zwischen Königstein und Glashütten geöffnet. Die Parkmöglichkeiten waren laut Polizei Westhessen teilweise schon in den Morgenstunden ausgeschöpft.

Wildparker sorgen für jede Menge Ärger im Taunus.

Viele Autofahrer parkten rücksichtslos auf Feld-, Forst- und Waldwegen, meldete die Polizei. „Hierbei wurden vereinzelt auch Rettungswege sowie Feuerwehrzufahrten zugeparkt oder Absperrmaterialien zur Seite geschoben und ignoriert“, schrieb die Polizei am Montag (11.01.2021). Rund 300 Parkverstöße registrierten die Beamten rund um den Feldberg. „Die Art und Weise, wie vereinzelte Besucher dann argumentieren, oder gar mit den KollegInnen streiten, lässt die Uneinsichtigkeit dieser erkennen“, so die Polizei Westhessen auf ihrer Facebook-Seite.

Unterstützung erhielten die Ordnungskräfte bei ihrer Arbeit von der Bereitschaftspolizei. Positiv erwähnte die Polizei, dass es keine Verstöße gegen die Abstandsregeln gab. Zudem gab es keine weiteren Meldungen zu Unfällen oder Beschädigungen durch umgestürzte Bäume. Es besteht jedoch weiterhin Lebensgefahr.

Wieder Park-Chaos am Feldberg im Taunus: Rettungswege blockiert

+++ 11.17 Uhr: Nach der schwierigen Rettung einer im Taunus verunglückten Frau, berichtet die Polizei, dass die Parkplatzkapazitäten am Unglücksort teilweise bereits in den Morgenstunden ausgeschöpft waren. In der Folge wurden Feld-, Forst- und Waldwege rücksichtslos zugeparkt, erneut Absperrungen zur Seite geschoben und damit zuvor gesperrte Parkplätze zugeparkt. Die Bergung der verunglückten 82-Jährigen zog sich wegen der schwierigen Umstände über anderthalb Stunden.

Corona-Chaos geht weiter: Trotz der Appell der Polizei - Ausflügler parken auf gesperrten Parkplätzen.

Laut Polizei konnte letztlich nur die dauerhafte Präsenz von Ordnungskräften der zuständigen Kommunen, Beamtinnen und Beamten des Polizeipräsidiums Westhessen und der Hessischen Bereitschaftspolizei Abhilfe im Taunus schaffen. Die genaue Anzahl festgestellter und eingeleiteter Ordnungswidrigkeitenverfahren des gesamten Wochenendes dürfte sich laut der Polizei im hohen dreistelligen Bereich bewegen.

Corona-Chaos im Taunus: Wildparker machen der Polizei das Leben schwer

Update vom Montag, 11.01.2021, 8.09 Uhr: Trotz eindringlicher Warnungen im Vorfeld herrschte auch am Samstag (09.01.2021) und Sonntag (10.01.2021) wieder Chaos in den Winter-Hotspots und Schneegebieten in Hessen. Wie die Polizei Westhessen mitteilt, waren die Kapazitäten der Parkplätze bereits am frühen Morgen erschöpft. Danach wurden „Feld-, Forst- und Waldwege rücksichtslos zugeparkt, erneut Absperrungen zur Seite geschoben und damit zuvor gesperrte Parkplätze zugeparkt“, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei. Nur durch ständige Kontrollen und gemeinsamen Einsatz von Kommunen und Polizei sei Abhilfe möglich gewesen. Noch sei unklar, wie viele Ordnungswidrigkeiten begangen wurden, aber die Zahl liege „im hohen dreistelligen Bereich“, so die Polizei.

Aufwändige Rettung von Schnee-Touristin bei Wiesbaden

In der Nähe von Wiesbaden, an der „Hohen Wurzel“, löste eine 82-Jährige einen größeren Einsatz von Rettungskräften aus. Die Frau war gestürzt und musste – auch unter Einsatz eines Polizeihubschraubers – gerettet werden. Sie wurde stationär in ein Krankenhaus aufgenommen.

Auch am Großen Feldberg kam es am Wochenende wieder zu Verkehrschaos. Bei Königsstein und in Glashütten meldet die Polizei eine „hohe Anzahl“ Autos von außerhalb, welche die Umleitung überlasteten. Zeitweise wurde die eigentlich gesperrte B8 geöffnet, um den Verkehr aus dem Gebiet abzuleiten.

Chaos am Großen Feldberg durch Schnee-Touristen

Erstmeldung vom Freitag, 08.01.2021, 7.56 Uhr: Kelkheim – Fast leer ist der Parkplatz am Landsgraben. Die Wanderung über den Viktoriaweg und die Billtalhöhe zum Großen Feldberg ist ein Traum. Die Wege unterhalb des Rhein-Main-Hausbergs sind tief zugeschneit und fast menschenleer. Am Fuchstanz aber bildet sich die erste Menschentraube, vor allem mit rodelnden Familien. Der Rückweg nach Ruppertshain gleicht fast einer Autobahn. Das Bild am Parkplatz passt dazu: Alles zugeparkt, selbst bis weit in die Wege hinein und an der Landstraße stehen die Fahrzeuge. Die Rückfahrt ist eher eine Stau-Tour, lange Schlangen bilden sich bis quer durch Ruppertshain oder an der Ampel in Fischbach bis zum Ortsausgang.

Feldberg wegen Schnee und Corona gesperrt: Jetzt zieht es alle nach Kelkheim am Taunus

Die weiträumige Sperrung am Großen Feldberg hatte ihre Folgen auch in Kelkheims „Bergdörfern“ Ruppertshain und Eppenhain. „Das ging zu wie auf der B 8“, sagt Elfriede Dieth. „Das war nicht mehr normal. Es ballt sich bei uns.“ Sie habe ja großes Verständnis, dass die Menschen wegen der sonstigen Corona-Beschränkungen raus in die Natur und in den Schnee wollen. Doch wenn sich junge Leute im Pulk träfen, wie sie beobachtet hat, und alles zugeparkt werde, dann sei das nicht mehr so schön. Vor dem nächsten Schnee-Wochenende rund um den Feldberg fürchtet Dieth, die sich vor allem auch bessere Wege rund um den Rettershof wünscht. „Das wird wieder die Hölle“, habe sie Bammel.

Auch in den sozialen Medien ist die Sache ein Thema. Bisher wurde vom Chaos in Orten drumherum berichtet, etwa Falkenstein oder Schmitten. Doch auch Kelkheim hat es erwischt. „Die Parkplätze rund um den Atzelberg sind belegt. Bitte nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel“, lautete ein Warnhinweis im Internet am vergangenen Samstagnachmittag. „Hat sich wohl in den Städten rumgesprochen, dass in Eppehaa Schnee liegt“, so ein erster Kommentar im Facebook-Netzwerk „Alles rund um Kelkheim“ dazu. „Im Wald lässt es sich herrlich Kontakte vermeiden“, schreibt wiederum eine andere Nutzerin und wird prompt gekontert: „Bei den Blechlawinen, die sich durch Königstein Richtung Feldberg quälen, und den voll belegten Wanderparkplätzen zwischen Königstein bis Eppenhain ist das nur sehr, sehr schwer zu glauben.“

Ein kleiner Schneemann begleitet die Wanderer: Am Viktoriaweg war morgens nicht viel, am Nachmittag eine Menge los.

Lockdown-Ausflügler sorgen für Park-Chaos in Kelkheim: „Die parken kreuz und quer“

Die Ruppertshainer haben das Aufkommen gespürt, in einem Beitrag heißt es: „Der Verkehr ist heute wirklich viel. Normalerweise ist es sonntags total ruhig.“ Von „Blechlawinen“ ist noch die Rede, es gibt Kritik: „Und parken kreuz und quer überall, es ist wirklich nicht mehr schön.“ Ein weiterer Kommentar: „Naja, es ist zurzeit für Familien mit Kindern auch echt nicht schön, kein Sport, nicht viele Freunde treffen. Was bleibt denen denn übrig? Manche wohnen in Mini-Wohnungen. Die müssen auch mal raus.“

Auch die Stadt hat von der Lage erfahren. Bürgermeister Albrecht Kündiger hat einige Anrufe und Fotos von den Staus erhalten, die nach seiner Auskunft in Fischbach bis weit über den Ort hinaus reichten. „Die Leute wollen raus, wollen in den Schnee“, sagt er zu den Winterurlaubern, die nun zu Hause bleiben müssten. Er könne das verstehen, möchte aber auf der anderen Seite „an die Großstädter appellieren, ein bisschen vernünftig zu sein und vielleicht doch die städtischen Parks aufzusuchen“.

Feldberg im Taunus gesperrt: Kelkheim fürchtet nächstes Schnee-Wochenende

Denn zu viel Zulauf vertrage der Taunus nicht. Er denke aber derzeit nicht an irgendwelche Sperrungen, schließlich müsse der Durchgangsverkehr in den „Bergdörfern“ gesichert werden. Doch will sich Kündiger am Wochenende selbst mal ein Bild von der Situation machen. Er warnt aber vor zu großen Erwartungen vor irgendwelchen Maßnahmen. Auch die Polizei habe das hier in Kelkheim letztlich als nicht so dramatisch eingestuft.

An diesem Wochenende enden die Ferien offiziell. Es wird sicher wieder viele Menschen in den Taunus und in den Schnee ziehen. Das ist trotz aller Appelle nicht zu verhindern und den Menschen aus den Großstädten auch nicht zu verdenken. Doch auf Teufel komm raus dorthin zu drängen, wo schon Menschenmassen sind - das wünschen sich die Kommunen rund um den Feldberg eben nicht. Zumal die Feuerwehr eindringlich vor Ausflügen am Fuße des Berges gewarnt hat, weil Schneebruch der Bäume droht.

Forderung an Stadt Kelkheim: Bessere Wege rund um den Rettershof

Elfriede Dieth ist mit ihrem Mann viel rund um den Wohnort Ruppertshain unterwegs. Eine beliebte Strecke ist die zum Rettershof. Bei trockenem Wetter seien die Wege gut, doch bei Regen und Schnee würden sie schnell zu Schlammmpisten, weiß Dieth. „Du kannst sie mit normalen Schuhen nicht laufen.“ Die Stadt werbe mit dem Rettershof, jedes Wochenende kommen selbst jetzt viele Ausflügler zum Spaziergang dorthin - und stünden dann am „Aushängeschild“ im Schlamm. „Das kann es doch nicht sein“, findet die Ruppertshainerin und wünscht sich dringend Verbesserungen. „Damit wir in unserer Heimat trockenen Fußes laufen können.“ Das Thema ist nicht neu. 2019 hatte die SPD beantragt, die Stadt solle sich um die Strecken rund um das beliebte Ausflugsziel kümmern und diese befestigen. Der damalige Stadtverordnete Horst Schmidt-Böcking ist dort viel unterwegs und hat die Sache aufs Tapet gebracht. Auch er sprach von Schlamm und Löchern, weil Wasser nicht abfließe.

Pfützen und Schlamm: der Weg zum Rettershof vor dem Abzweig zum Schlosshotel.

Laut Elfriede Dieth sei mal „Bauschutt“ zum Teil in die Löcher geschüttet worden. Sie wünscht sich aber eine vernünftige Sanierung und hat darüber auch mit Verantwortlichen der Stadt gesprochen. Es wurde auf Kosten von 30 Euro pro Quadratmeter Weg hingewiesen. Vom Forstamt habe sie wiederum erfahren, es gehe auch für deutlich weniger Geld. Dieth wird deutlich: „Ich verstehe nicht, warum die Stadt nicht in die Gänge kommt und diese Wege macht.“ Schließlich handele es sich hier auch um den bekannten „Sonnenweg“, den viele Ausflügler nutzen.

Bürgermeister Albrecht Kündiger hat nachgehakt. Es seien einige dieser Wege sehr wohl bekiest und die Gräben ausgehoben worden, damit das Wasser abfließen könne. „Aber ich bestreite nicht, dass man noch was tun kann“, räumt er Optimierungsbedarf auch am Rettershof ein. Es gebe aber solche Interessen an vielen Stellen, da müsse die Stadt die „Prioritäten richtig setzen“. Kündiger betont: „Die Wege sind aber nicht so schlecht, dass es Wanderer davon abgehalten hat, dort am Wochenende zu laufen. „ (wein)

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