Bis weit in die Wanderwege wurde auch in Ruppertshain geparkt.
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Bis weit in die Wanderwege wurde auch in Ruppertshain geparkt.

Verkehr

Nach Chaos am Feldberg: Bürgermeister haben klare Forderung zur B8

  • Frank Weiner
    vonFrank Weiner
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Ein erneutes Chaos rund um den Feldberg soll vermieden werden. Deshalb haben die Bürgermeister in Kelkheim und Königstein eine klare Forderung zur B8.

Kelkheim/Königstein - Nach dem Verkehrschaos in Fischbach, Ruppertshain und Eppenhain hat Bürgermeister Albrecht Kündiger einige Gespräche geführt. Für ihn ist klar: Die B8 im Hochtaunuskreis darf auf keinen Fall erneut gesperrt werden. Dadurch wurde der Verkehr auch über Kelkheim umgeleitet, die Ausflügler suchten sich andere Wege in den Schnee. Kündiger hält das Vorgehen des Nachbarkreises für eine nicht vertretbare Maßnahme und betont: "Das darf sich nicht mehr wiederholen." Dann könne sich die Lage durchaus entspannen.

Chaos am Feldberg: Vollsperrung der B8 soll unterlassen werden

Er hat mit seinen Amtskollegen Brigitte Bannenberg (Glashütten) und Leonhard Helm (Königstein) gesprochen. Helm begrüßt Kelkheims Forderung, die B 8 offen zu halten. Dass die Ursache der Blechlawine jenseits der Kreisgrenze lag, steht für Kündiger außer Frage. Es könne nicht angehen, dass der Hochtaunuskreis all seine Straßen rund um den Feldberg sperre "und wir hier dann das Chaos haben". Eine Aussage, für die Helm Verständnis hat. Beide seien sich einig, so Helm, dass der Auslöser des Problems die von der Landespolizei vorgenommene Sperrung der B 8 zwischen dem Ortsausgang Königstein und der Abfahrt Schloßborn sei.

Dadurch werde der Ausflugsverkehr auf die engeren Landesstraßen und die Orte umgelenkt. Helm habe "nochmals sehr nachdrücklich die Forderung gegenüber Kreis und Landespolizei erhoben, die beidseitige Vollsperrung der B8 am Wochenende zu unterlassen". Auch Kündiger wollte mit Landrat Krebs sprechen. (sj/wein)

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