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Während der nun sanierte Altbau des Kinderzentrums Dürkheimer Straße rot ist, hat der Neubau eine weiße Fassade. Unten ist die U 3-Betreuung.

Nied: Kinderzentrum Dürkheimer Straße

Kita ist jetzt schöner und größer

128 Kinder haben nun im Kinderzentrum Dürkheimer Straße Platz. Umziehen muss nach der Sanierung und Erweiterung auch niemand mehr: Jetzt wird hier von einem Jahr bis zum Ende der Grundschulzeit betreut.

Die Kinder haben ihre neuen Räume längst erobert. Doch gestern wurde es trotzdem offiziell gemacht: Die Sanierung und Erweiterung des Kinderzentrums Dürkheimer Straße ist abgeschlossen. 1,8 Millionen Euro wurden investiert – gut 200 000 Euro weniger als veranschlagt. Dafür glänzt nicht nur der Bau aus dem Jahr 1972 von innen wie neu, es ist nun auch Platz für zwei Gruppen mit Kindern unter drei Jahren.

In diesen beiden Gruppen werden künftig 24 Kleinkinder betreut. Noch sind aber nur zwölf Mädchen und Jungen da, weil der zweite Raum als Ausweichmöglichkeit einer anderen Kita genutzt wird. Außerdem werden hier 52 Kindergarten- und 52 Hortkinder von rund 20 Mitarbeitern umsorgt. „Für uns war das sehr wichtig“, sagt Leiter Bernd Rieger. Die neuen Räume böten auch neue Möglichkeiten. Man könne sie noch besser multifunktional und altersübergreifend nutzen.

So gibt es spezielle Gruppenräume auch nur für die U 3-Gruppen, die im Erdgeschoss des Neubaus mit jeweils zwei Räumen plus Schlaf- und Sanitärraum untergebracht sind. Aber auch für die U 3-Kinder gilt: Es ist ein offenes Haus. Jeder kann dahin, wo er hin möchte. So gibt es etwa Spielräume, einen Turnraum, eine Cafeteria, einen Theaterraum, ein Atelier und einen Medienraum. In Letzterem stehen sogar Computer zur Verfügung. Die sind aber wie die Hausaufgabenbetreuung eher für die Hortkinder vorgesehen.

„Es ist sehr erfreulich, dass hier ab einem Alter von einem Jahr bis zum Ende der Grundschulzeit durchgängig betreut werden kann“, sagt Gabriele Bischoff, Betriebsleiterin von Kita Frankfurt, wozu das Kinderzentrum gehört. Leider sei dies durch den starken Krippenausbau in den vergangenen Jahren an vielen Stellen nicht mehr möglich. „Das kann nicht jeder bieten“, sagt auch Rieger. Dies stärke auch das eigene Profil.

(ses)

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