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Kommentar: Veralbert

Der Betreiber des Frankfurters Flughafens, die Fraport AG, wolle seiner „moralischen Verantwortung für Flörsheim“ nachkommen. Dies hatte CDU-Fraktionschef Marcus Reif in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung erklärt.

Der Betreiber des Frankfurters Flughafens, die Fraport AG, wolle seiner „moralischen Verantwortung für Flörsheim“ nachkommen. Dies hatte CDU-Fraktionschef Marcus Reif in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung erklärt. Entschuldigung, aber das kommt einer Veralberung gleich, dass bei der Fraport plötzlich Fürsorge und Rücksicht eine Rolle spielen, die es jahrelang überhaupt nicht gegeben hat, wenn es um die Mainstadt ging. Im Gegenteil. Da wurde gemauert und alles getan, um viele Flörsheimer gegen sich aufzubringen, so zum Beispiel, als die Fraport sich weigerte, die Schallschutzfenster für Flörsheimer Schulen zu finanzieren. Doch auch die in den vergangenen Jahren führenden politischen Kräfte von SPD und Galf in Flörsheim haben sich nicht mit Ruhm bekleckert. Denn warum es bisher nicht möglich war, mit der Fraport Casa GmbH in Sachen Wohnungsvermittlung zusammenzuarbeiten, kann wohl nicht logisch erklärt werden – nur politisch. Oder waren die Kontakte der rot-grünen Rathausspitze zur Fraport AG so schlecht?

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