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44 Bäume müssen für die Kita an der Rossertstraße weichen

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An der Rossertstraße wird jetzt mit dem Bau der neuen Kita begonnen. Die Rodungsarbeiten sind bereits abgeschlossen.

Der Zeitplan für den Bau der neuen Kita an der Rossertstraße ist ambitioniert: In der jüngsten Vorlage für die Gemeindevertreter steht Dezember 2019 als Termin für die Fertigstellung. Es gehe aber davon aus, dass die Kinder erst Anfang 2020 einziehen werden, so der Erste Beigeordnete Franz Jirasek. Und auch an diesem Datum hängen immer noch viele Unwägbarkeiten. Doch mit der Rodung des Geländes wurde bereits der erste Schritt für das Bauvorhaben getan.

Zunächst war das knapp 2700 Quadratmeter große Baufeld eingezäunt worden, bevor dann die Bäume gefällt wurden. 44 Stück wurden ein Opfer der Säge. 27 sind stehen geblieben, sie sollen künftig als Schattenspender dienen. Eventuell, so der Erste Beigeordnete, sollen auch noch die drei Platanen an der Straße weichen, wenn vor der Einrichtung vier Stellplätze und ein Behindertenparkplatz eingerichtet werden. Dadurch konnten inzwischen wohl auch Bedenken einiger Anlieger entkräftet werden, die zunehmenden Verkehr in dem angrenzenden Wohngebiet „Im Engler“ befürchten

Die Verkehrssituation in der Rossertstraße durch Eltern, die ihre Kinder zur Kita bringen oder abholen, könnte zudem noch entschärft werden, wenn die Bushaltestelle eventuell verkleinert wird oder ganz verschwindet. Doch das sind Fragen, die noch offen sind. Geklärt ist jedoch, dass der Spielplatz auf die Ecke Rossert-/Richard-Wagner-Straße an die Turnhalle der Weingartenschule umziehen wird. Für das rund 1000 Quadratmeter große Spielgelände sind bereits Geräte bestellt worden, die im Frühjahr nächsten Jahres geliefert werden.

Doch bis es so weit ist, werden noch einige Monate ins Land gehen. Zunächst wird jetzt mit den Rohbauarbeiten begonnen. Mit 1 Million Euro liegen die Ausgaben dafür voll im Kostenrahmen. Doch ob das für das gesamte Projekt so bleibt, das ist derzeit noch die große Unbekannte, denn „die Baupreise steigen ständig“, weiß der Erste Beigeordnete. Im November sollen die weiteren Gewerke ausgeschrieben werden. Derzeit sind für die Kita insgesamt 5,1 Millionen Euro kalkuliert.

Nach der Fertigstellung wird der Kindergarten „Kinderplanet“, der sich jetzt St. Vitus nennt, in die neue zweigeschossige Einrichtung umziehen. Anschließend steht an der Bleichstraße dann das nächste Kita-Projekt an, denn dort soll das Montessori-Kinderhaus, das seit Jahren auf Ersatz für den Containerbau an der Königsberger Straße hofft, ein neues Domizil erhalten. Auch die Montessori-Krippe Monte Piccolino soll in die Bleichstraße umziehen.

(ulk)

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