+
Die Feuerwehr ist im Einsatz in Kriftel. Dort ist in der Nacht von Donnerstag auf Freitag ein 89 Jahre alter Mann ums Leben gekommen.

Die Feuerwehr vermutet diese Ursache

Senior stirbt bei Wohnhausbrand in Kriftel 

In Kriftel ist es am Donnerstagabend zu einem Unglück gekommen. Ein 89 Jahre alter Mann verstarb in seiner total verqualmten Wohnung. Die Feuerwehr hat einen Verdacht zur Brandursache.

Update, 13. Juli, 13:20 Uhr: Am späten Donnerstagabend kam es in Kriftel zu einem Wohnhausbrand, infolgedessen der 89-jährige Bewohner des betroffenen Hauses zu Tode kam. Gegen 22:30 Uhr hatte eine Zeugin die Rettungsleitstelle über eine starke Rauchentwicklung in einer Doppelhaushälfte in der Bahnhofstraße informiert. 

Kriftel: Feuerwehr betritt Gebäude mit Atemschutzmasken

Die Feuerwehr, die das Wohnhaus nur unter Nutzung von Atemschutzgeräten betreten konnte, fand kurze Zeit später den leblosen 89-Jährigen. Allem Anschein nach konnte der auf seinen Rollstuhl angewiesene Mann sein Haus nicht mehr rechtzeitig verlassen. Derzeit geht die Polizei davon aus, dass die Mikrowelle in der Küche mit der Entstehung des Feuers in Verbindung zu bringen ist. 

Im Laufe des heutigen Tages werden die Brandermittler der Hofheimer Kriminalpolizei den Unglücksort abschließend untersuchen. Während der Löscharbeiten atmete ein Feuerwehrmann Rauchgase ein und musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf ca. 50.000 Euro.

Rauchschwaden aus der Küche: Mann (89) stirbt in verqualmter Wohnung in Kriftel

Erstmeldung vom 12. Juli, 6:19 Uhr: Kriftel - Rauchschwaden aus der Küche haben eine Wohnung im Main-Taunus-Kreis derart stark verqualmt, dass ein 89-jähriger Bewohner gestorben ist. Ursache des Unglücks am Donnerstagabend war nach Polizeiangaben vermutlich eine brennende Mikrowelle. 

Drei Löschzüge der Feuerwehr rückten zu dem Haus in Kriftel aus, durch das zu diesem Zeitpunkt bereits dichte Rauchschwaden zogen. Feuerwehrleute fanden den Mann schließlich leblos in der Wohnung vor. Laut Polizei konnte er sich wohl nicht rechtzeitig aus dem Haus retten, weil er auf seinen Rollstuhl angewiesen war. Der Einsatz dauerte noch bis in die frühen Morgenstunden.

dpa

Lesen Sie auch

Aktenzeichen XY: Attacke am Westbahnhof – Zahlreiche Hinweise eingegangen

Ein Fahrgast in Frankfurt wird so brutal niedergeschlagen, dass er noch heute unter den Folgen leidet. In der ZDF-Sendung Aktenzeichen XY wird der Fall nun wieder aufgerollt.

Nazi-Durchsage im ICE von München nach Frankfurt schockt Reisende

Für den Zugführer hat seine Ansage im ICE nach Frankfurt Konsequenzen. Im Netz wird der Kommentar aber auch verteidigt.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare