Corona-bedingt nicht so voll wie sonst an heißen Tagen war das Parkbad aber auch jetzt bei schönem Wetter gut besucht.
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Corona-bedingt nicht so voll wie sonst an heißen Tagen war das Parkbad aber auch jetzt bei schönem Wetter gut besucht.

Freizeit

Kriftel: Traumwetter - Badesaison geht vielleicht in die Verlängerung

  • Ulrike Kleinekoenen
    vonUlrike Kleinekoenen
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Gute Nachricht: Das Parkbad ist am kommenden Wochenende den ganzen Tag geöffnet.

Kriftel. Ende vergangener Woche wurde im Rathaus - anhand des wechselhaften Wetters in den Wochen zuvor - entschieden, dass der 13. September voraussichtlich der letzte Badetag in diesem Jahr sein sollte. Für alle "Stammgäste, Sportschwimmer, Kälteunempfindlichen und alle anderen Freunde des Parkbades", so teilte das Parkbad-Team auf Facebook mit, "ist ab dem 7. September nur noch vormittags geöffnet". Der Nachmittag war zuvor teilweise nicht mehr besucht.

Nun dürfen das Parkbad-Team und alle Badefans noch einmal hoffen: "Für das kommende Wochenende sind Temperaturen bis zu 30 Grad und zwölf Sonnenstunden angesagt. Klar, dass wir ab Freitag wieder den ganzen Tag geöffnet haben", teilt Tobias Guldner mit, der im Rathaus für das Parkbad zuständig ist. Ab sofort können wieder die drei Zeitfenster im Internet unter https://shop-parkbad.kriftel.de gebucht werden. Zudem werde das Wetter der nächsten Tage aufmerksam beobachtet. "Vielleicht können wir die Saison doch noch um ein paar Tage verlängern", macht Guldner Hoffnung auf eine Erweiterung der Badesaison bis in die kommende Woche.

Bürgermeister Christian Seitz bedankt sich schon jetzt beim Parkbad-Team: "Im Vorfeld zur Badesaison und auch in der gesamten Abwicklung hat sich gezeigt, dass ein eingespieltes Team am Werk war." Auch Besucher, vor allem die Stammgäste, hätten durch ihr Verhalten das Team vor Ort in seiner Arbeit unterstützt. So sei es gelungen, die Saison unter allen Sicherheitsaspekten abzuwickeln und auch einige Lockerungen in der Nutzung durchzuführen. "Auch auf das Verständnis der DLRG und ihrer Zusammenarbeit konnten wir uns verlassen", ziehen Seitz und Guldner eine positive Bilanz. Die längeren Warteschlangen am Nachmittag seien das Einzige, was nicht ganz so optimal gelaufen sei, erklärte der Rathauschef zuletzt im Haupt- und Finanzausschuss.

Auch wenn das Online-Ticket-System nicht für alle Nutzer geeignet gewesen sei, hätten sich über 16 000 Gäste für das Buchungssystem angemeldet. In der durch die Corona-Pandemie beeinträchtigten Saison 2020 wurden über 33 000 Karten verkauft. "Stärkste Phase war die zweite Ferienhälfte. Während dieser Zeit waren wir mehrfach am Nachmittag ausverkauft", berichtet Guldner. Spitzentag war der 9. August, an dem alle Zeitfenster ausgebucht waren.

Insgesamt hat die Gemeinde etwa 84 000 Euro (netto) eingenommen. "Geplant waren im Haushaltsplan 220 000 Euro", sagt der Bürgermeister und macht dabei das Ausmaß der finanziellen Auswirkungen deutlich. Inwieweit Einsparungen durch eine kürzere Badesaison und geringeren Leistungsumfang den Mehraufwendungen für erhöhte Hygienestandards gegenüberstehen, werde erst die Abrechnung zeigen. "Aber finanzielle Aspekte standen bei der Entscheidung zur Öffnung unter Pandemiebedingungen in dieser Badesaison ohnehin nicht im Vordergrund", sagt Seitz. Die Rückmeldungen der Badegäste hätten gezeigt, "dass diese Entscheidung richtig war". ulk/hk

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