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Krifteler Jungs morgen bei "The Voice Kids"

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"De Breaks", das sind (von links): Anton Pelka (Gesang), Tom Reith (Schlagzeug), der Krifteler Paul Kowollik (Gitarre und Backing Vocals), Matti Reith (Bass) und der Krifteler Tom Blanz (Gitarre und Backing Vocals).
"De Breaks", das sind (von links): Anton Pelka (Gesang), Tom Reith (Schlagzeug), der Krifteler Paul Kowollik (Gitarre und Backing Vocals), Matti Reith (Bass) und der Krifteler Tom Blanz (Gitarre und Backing Vocals). © André Kowalski

"De Breaks" reißen Zuschauer und Jury mit. Ob die fünfköpfige Band weiterkommt, bleibt aber noch geheim.

Kriftel -In der Mediathek von SAT1 gibt es bereits einen Appetithappen zu sehen: Paul Kowollik (12) und Tom Blanz (12) aus Kriftel, beide an der E-Gitarre, Sänger Anton Pelka (10) aus Oppenheim und die Brüder Matti (10) am Bass und Schlagzeuger Tom Reith (8) aus Frankenthal performen auf der Bühne "Holiday" von Green Day. Die E-Gitarren heulen auf, der Sänger nutzt zwischendurch ein Megafon und die Fünf reißen nicht nur die Zuschauer in der Halle von den Sitzen, sondern auch die prominente Jury, bestehend in dieser Staffel aus Alvaro Soler, Wincent Weiss, Lena Meyer-Landrut sowie Smudo & Michi von den "Fantastischen Vier". Das Resultat: vier Buzzer in den Blind Auditions! Welches Team sie allerdings wählen, wird im Vorabvideo nicht verraten. Das ist morgen in der vierten Folge der Staffel um 20.15 Uhr in SAT1 oder auf der Streaming-App Joyn zu sehen.

Die Jungs von "De Breaks" haben sich während der Corona-Zeit über ihre Väter kennengelernt und machen seitdem gemeinsam Musik. Die Band hat schon auf ein paar kleinen Festivals gespielt und auch einen eigenen Song haben die fünf Jungs bereits. Bei ihren Proben geht es immer wild zu, aber es gibt auch viele Unterbrechungen - daher der Name "De Breaks". "Der Name ist eigentlich durch Zufall entstanden", sagt Pauls Vater Stefan Kowollik und lacht. "Die Stimmung ist bei den Proben super, aber die temperamentvollen Musiker wollen am liebsten Pausen machen und im Garten herumtoben."

Garage wurde zum Probenraum

Stefan Kowollik spielt ebenfalls Gitarre. Er ist Musiklehrer und Musiker und normalerweise in mehreren Bands von Auftritt zu Auftritt unterwegs. "Im ersten Lockdown vor zwei Jahren habe ich mich gelangweilt und so ging es auch meinem Musikerkollegen Christian Schatka aus Frankenthal. Wir haben gemeinsam Musik gemacht und überlegt, ob wir nicht auch mal unsere musikalischen Kids in einer Band zusammenbringen."

Aus drei Bandteilnehmern wurden schließlich fünf, geprobt wurde ein bis zwei Mal in Monat in Kowolliks zum Proberaum umgebauten Musikgarage in Kriftel oder in Schatkas "Musikhaus am Strandbad" in Frankenthal bei Mannheim. "Das ist sogar so groß, dass zu Lockdown-Zeiten jeder Musiker einen eigenen Raum zur Verfügung hatte und die anderen über einen Bildschirm sehen und hören konnte, so dass auch hier die Proben unabhängig von Kontaktbeschränkungen und Inzidenzen durchgängig weitergehen konnten."

Beide Väter sind neben Musikern auch Bandcoaches und Schatka hatte schon in der letzten Staffel von "The Voice Kids" eine Band an den Start gebracht. "Wir haben uns also mit 'De Breaks' kurzerhand noch einmal beworben", erzählt Stefan Kowollik, dessen Frau Migena Dhima ebenfalls Musiklehrerin ist und Klavierunterricht erteilt. Ein Riesen-Abenteuer für die Kids. Nach der Bewerbung per Video wurde die Band zunächst zu einem Casting nach Köln, nach erfolgreichem Auftritt zur Aufzeichnung der Blind Auditions nach Berlin eingeladen. "Alle Musiker waren in einem Hotel in Berlin untergebracht. Während der Proben wurden die Kids von Vocalcoaches betreut und bekamen Tipps für den Auftritt", so Pauls Vater. Alles sei sehr professionell abgelaufen, durchgängig wurden Corona-Tests gemacht und Hygieneregeln sorgfältig beachtet und kontrolliert. "Die Kinder und auch wir Eltern empfinden es als großes Glück und Ehre, bei dieser Sendung mitmachen zu können", so Stefan Kowollik.

Weitere Auftritte in der Zukunft

Wie es weitergehe und wie weit die Band der ambitionierten Jungs noch komme, bleibe abzuwarten. "Wir sehen das locker", sagt er. Kleinere Auftritte gab es schon und mit Auftritten soll es auch in Zukunft weitergehen - just vor fun und immer wieder auch mit erholsamen "breaks", wie der Bandname schon sagt. Aber jetzt gilt es erstmal für morgen: Daumen drücken! red

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