Während der Ferien ziehen die Lehrer bereits in die Klassenräume im Erweiterungsbau der Lindenschule um. Bis zum Schulbeginn Mitte August sollen auch die Außenanlagen fertig werden. Foto: ulk
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Während der Ferien ziehen die Lehrer bereits in die Klassenräume im Erweiterungsbau der Lindenschule um. Bis zum Schulbeginn Mitte August sollen auch die Außenanlagen fertig werden. Foto: ulk

Schule

Krifteler Lindenschule: Räumlicher Engpass hat nach den Sommerferien ein Ende

  • Ulrike Kleinekoenen
    vonUlrike Kleinekoenen
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Erweiterungsbau der Grundschule wird teurer: Baukosten steigen um eine Million Euro auf nunmehr neun Millionen Euro

Kriftel -Schüler und Lehrer der Lindenschule können sich schon jetzt auf den Schulstart nach den Sommerferien freuen: Dann haben sie endlich mehr Platz. Schon viele Jahrgänge haben darauf gewartet, dass die Enge an der Grundschule ein Ende hat. Einige Jahre waren wegen der fehlenden Räumlichkeiten die vierten Klassen in die benachbarte Weingartenschule ausquartiert worden.

Nach fast zweijähriger Bauzeit ist der dreistöckige Erweiterungsbau nun bezugsbereit. Die Handwerker erledigen gerade die letzten Arbeiten. Und bis zum Schulanfang Mitte August sollen auch die Außenanlagen fertig sein.

Nachdem der Umzug, der eigentlich für Anfang des Jahres vorgesehen war, um einige Monate verschoben werden musste, können die Klassenräume in dem Erweiterungsbau nach den Ferien endlich mit Leben gefüllt werden. Ein Teil der Möbel sei bereits in den Neubau gebracht worden, heißt es vom Main-Taunus-Kreis, der als Schulträger für den Bau verantwortlich ist. Bis Ende der Ferien wollen die Lehrer auch schon Schritt für Schritt die neuen Klassenräume beziehen. Einen Termin für die Eröffnungsfeier des neuen Gebäudes, das sich direkt an das Hortgebäude anschließt, gibt es jedoch noch nicht. "Das liegt auch an den Abstands- und Hygienegeboten zur Eindämmung von Corona. Wir haben auch bei Schulfeiern die Gesundheit im Blick", so Kreissprecher Johannes Latsch.

In dem Erweiterungsbau sind zwölf neue Klassenräume entstanden sowie sechs Gruppenräume. Diese sind über die ersten beiden Stockwerke verteilt. Das erweiterte Platzangebot ermöglicht der Schule dann, die kleineren Klassenräume in dem alten Gebäude dann ebenfalls als Gruppenräume zu nutzen.

Im Erdgeschoss des Erweiterungsbaus ist die große Mensa untergebracht. Dort werden alle Kinder, die mittags im Hort und in der Schule sind, essen. Dies geht natürlich nicht zusammen, sondern in Schichten.

Ein Wermutstropfen sind allerdings die Kosten. Die haben sich von den anfangs kalkulierten acht Millionen Euro auf neun Millionen Euro erhöht. Das Investitionsprogramm sei entsprechend angepasst worden, sagt Latsch. Die Bauzeit sei in einer Phase hoher Baupreise gefallen, "aufgrund starker Nachfrage war es oft schwierig, überhaupt Angebote von den Firmen zu bekommen", betont Latsch. Entsprechend seien die Preise "hoch bis sehr hoch angesetzt" worden. Diese unvorhersehbaren Preissteigerungen hätten zu der Erhöhung der Gesamtkosten geführt. ulk

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