Lions Club

Neuer Teilnehmerrekord beim Entenrennen

Schon seit vielen Jahren sammelt der Lions Club Hattersheim-Kriftel mit seinem Entenrennen Geld für den guten Zweck. In diesem Jahr können die Organisatoren einen neuen Rekord vermelden.

Die kältere Jahreszeit rückt näher und für die Entenvögel stellt sich damit die alljährliche Frage: Hier im heimischen Deutschland bleiben oder ab in den Süden zum Überwintern? Ein ganz bestimmter Schwarm wurde zumindest am vergangenen Sonntag noch im Freizeitpark gesichtet. Dort gab Bürgermeister Christian Seitz nämlich den Startschuss zum bereits 15. Entenrennen des Lions Club Hattersheim-Kriftel. Auf dem Schwarzbach lieferten sich die Enten ein eher gemütliches, aber trotzdem spaßiges Wettschwimmen, das an der Brücke am Praktiker-Markt seinen Zieleinlauf hatte.

Nach den Sommerferien begann der Vorverkauf der kleinen Quietsche-Enten, die für jeweils drei Euro an verschiedenen Verkaufsstellen in Kriftel und Hattersheim erhältlich waren. Am Sonntag wurden kurz vor Beginn des Rennens nochmals 17 Exemplare verkauft, sodass die Teilnehmerzahl auf insgesamt 439 Entchen anstieg. Eine neue Bestmarke für den Lions Club.

In ihrer Ur-Fassung wurde allerdings kaum eine der niedlichen Plastikfiguren zu Wasser gelassen. Neben den drei schnellsten sowie der langsamsten Ente wurden auch die schönsten und originellsten Verzierungen prämiert. „Daher wurden die meisten Enten von den Besitzern auch liebevoll geschmückt“, berichtet Jürgen Köster vom Lions Club. Dabei waren der Kreativität kaum Grenzen gesetzt. Die Auswahl für die Juroren erstreckte sich vom Modell „Schlumpf-Ente“ samt blauem Anstrich und weißer Zipfelmütze bis hin zur

„Schwanenkönigin“

mit opulentem Federkleid. „Es gab sogar eine Eintracht Frankfurt Ente, weil der Verein im Moment jede Unterstützung gebrauchen kann“, verriet Köster schmunzelnd, „wie im echten Leben hat die SGE aber keinen Titel geholt.“ Noch eine Spur besser kam etwa die achtbeinige „Spinnen-Ente“ an. Insgesamt bekamen die Gewinner in allen Kategorien Gutscheine überreicht.

Als Sieger durften sich aber letztlich alle Teilnehmer fühlen, wurde doch Geld zur Finanzierung der Projekte des Lions Club eingenommen. Nimmt man zum Erlös aus dem Verkauf der Enten noch die Einnahmen des Kuchenbuffets hinzu, wurden über 1500 Euro eingenommen. „Nach Abzug der Kosten werden etwa 1000 Euro auf das Konto des Fördervereins gehen“, erklärt Köster. Ein Teil dieses Geldes wird in die Anschaffung eines neuen Fahrzeugs für die Tafel fließen. Für dieses Projekt versprach der Lions Club eine Zuwendung in Höhe von 2000 Euro.

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