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Sie gab ein gutes Debüt: Hanna Leidner (links) sucht die Lücke gegen die Kirchhofenerinnen Kirsten Bänfer und Elisa Führ. Foto: Marcel Lorenz

Handball

Oberliga-Damen der TuS Kriftel siegen ersatzgeschwächt

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Mit nur sieben eingesetzten Feldspielerinnen gewannen die Damen der TuS Kriftel ihr erstes Saisonspiel in der Oberliga mit 28:24 (15:12) gegen die SG Kirchhof II.

Die Krifteler Handballerinnen feierten einen guten Auftakt in die Saison. Zu Beginn hatten die Gäste bessere Abschlüsse, Kriftel hingegen noch leichte Probleme, die zu einem 2:4-Rückstand nach neun Minuten führten. „Da haben wir uns schwergetan, denn wir hatten Probleme, ins Tempospiel zu kommen“, berichtete Trainer Christian Albat.

Doch dank der stabilen versetzten 5:1-Abwehr, die auf die Hlab-Rückraumspielerinnen ausgerichtet war, bekamen die Kriftelerinnen mehr Sicherheit. „Wir haben es geschafft, die Mitspielerinnen freizuspielen, die dann auch aus guten Positionen getroffen haben“, erklärte Albat. Innerhalb von gut zwei Minuten hatte Kriftel das Spiel beim 6:5 (11.) gedreht. Ende der ersten Halbzeit wurde das Spiel des Gastgebers sicherer, woraus die 15:12-Pausenführung resultierte.

Der Start in die zweite Hälfte verlief für Kriftel nicht so gut. „Wir haben unsere Abschlüsse zu früh genommen, da fehlte uns die Konsequenz“, musste der Krifteler Trainer feststellen. Doch nach der Auszeit beim 16:17 (39.) lief es wieder. „Wir haben mit nur sieben Feldspielerinnen wenig technische Fehler und Ballverluste gehabt. Uns ist es gelungen, gut zu entscheiden, wann wir ins Tempospiel gehen und wann wir lieber ruhig aufbauen“, berichtete Albat. Kirchhof, mit drei Spielerinnen aus dem Zweitliga-Kader, hatte weiterhin Probleme gegen die Krifteler Abwehr, hielt aber die Partie bis zum Ende offen. In der 48. Minute hatten sich die Kriftelerinnen dank einer sehr effizienten Leistung beim 24:21 erstmals wieder eine Drei-Tore-Führung herausgespielt, doch waren die Gäste mit zwei Toren in Folge auch dank einer Überzahl wieder dran. Albat nahm die Auszeit, versuchte, seine Mannschaft zu beruhigen, gab vor, weiter ruhig zu spielen und gut in der Abwehr zu agieren sowie Zeitstrafen zu vermeiden. Das setzte seine Mannschaft optimal um. Sie kassierte in den verbleibenden knapp acht Minuten nur noch einen Gegentreffer. „Wir haben gute Entscheidungen getroffen, wie wir unser Spiel gestalten. Das war neben der Abwehr der Matchwinner“, resümierte Albat.

Kriftel: Hannah Weißer (1. bis 60.), Clara Frühauf (1 Siebenmeter), Nele Krohn; Janine Pfuhl 7, Kim Koerber, Jana Lorenz, Finja Seeharsch je 4, Helena Nitzke 4/1, Hanna Leidner 3, Mayra Janssen 2, Lisa Weißer, Isabel Göbel, Jill Peter.

(vho)

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