Die Polizei warnt davor, Hoverboards Straßenverkehr zu nutzen. Dafür seien die elektronischen Kleinfahrzeuge nicht zugelassen.
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Die Polizei warnt davor, Hoverboards Straßenverkehr zu nutzen. Dafür seien die elektronischen Kleinfahrzeuge nicht zugelassen.

Verkehrsordnung

Osterspaziergang mit "Hoverboard" endet mit Strafanzeigen

Unwissenheit schützt vor Strafe nicht: Hoverboards und ähnliche elektronische Kleinfahrzeuge sind für den Straßenverkehr nicht zugelassen. Auch in Kriftel.

Am gestrigen Nachmittag fiel einer Streife ein 13-jähriger Junge auf, der in der Rossertstraße in Kriftel mit einem "Hoverboard" in Begleitung seiner Tante auf der Straße fuhr. Da der Junge natürlich nicht in Besitz einer Fahrerlaubnis ist und das Hoverboard nicht versichert war, wurde die Fahrt somit beendet. Nicht nur, dass das Hoverboard sichergestellt wurde, auch mussten mehrere Anzeigen geschrieben werden. Auch die Tante des minderjährigen Übeltäters machte sich durch das Überlassen des Hoverboards strafbar.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass das Fahren mit diesen elektronischen Hoverboards im öffentlichen Verkehrsraum zwingend eine gültige Fahrerlaubnis des Fahrers voraussetzt. Auch muss das Gefährt versichert und zugelassen sein. Da dies in der Regel nicht der Fall ist, sollte der Fahrspaß auf Privatgelände begrenzt bleiben, um sich unnötigen Ärger zu ersparen. Trotz häufiger ungläubiger Blicke gilt auch hier der

Grundsatz: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. (red)

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