Kuba kommt nach Höchst

Obama war da, der Papst war da, die „Rolling Stones“ waren da – der Wandel in Kuba ist in den letzten Monaten immer mehr in den Fokus der Weltöffentlichkeit gerückt.

Obama war da, der Papst war da, die „Rolling Stones“ waren da – der Wandel in Kuba ist in den letzten Monaten immer mehr in den Fokus der Weltöffentlichkeit gerückt. Die Veränderungen betreffen auch die Filmproduktion: Mehr und mehr unabhängige Filme werden produziert, neben den Produktionen des staatlichen Filminstituts ICAIC. Das 21. „Festival „Cuba im Film“, das am 2. Juni beginnt, stellt die wichtigsten Produktionen – in diesem Jahr etwa 25 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme – bis zum 11. Juni im Filmforum Höchst vor, wie immer in Zusammenarbeit mit dem Dritte-Welt-Haus Frankfurt.

Die Organisatoren erwarten wieder mehrere Gäste aus Kuba, die ihre Filme präsentieren und im Anschluss diskutieren werden. Natürlich wird auch der Preisträger des diesjährigen Kurzfilmwettbewerbs „Junger Cubanischer Film“ nach Frankfurt kommen. Im Rahmenprogramm wird es wieder eine Salsa-Party und eine Buchvorstellung zum Thema „Afrokubanische Götterwelt“ geben. Die Festivalparty mit „Nicky Márquez y Son a 3“ beginnt am Freitag, 10. Juni, um 21 Uhr im „Orange Peel“ in der Kaiserstraße 39. Eintritt: 12 Euro.

Als Vorfilm zeigt das Filmforum zur Eröffnung den Kurzfilm „Impressionen Santiage de Cuba“ (Januar 2016), eine Hessische Produktion von Jaška Klocke und Claudia Sebesteyen, die ebenfalls zur Vorführung anwesend sein werden. Auch der Blick von außen auf Kuba findet seinen Platz im Programm: Der irische Regisseur Paddy Breathnach wartet mit seinem Spielfilm „Viva“ mit der ersten Garde kubanischer Schauspieler auf: Jorge Perugorría, Héctor Medina, Luis Alberto García und Paula Alí sorgten bei den Aufführungen auf dem Festival in Havanna für volle Säle. Breathnach wird seinen Film persönlich in Höchst präsentieren. Zu afrokubanischen Thematiken gibt es den Film „Ellos somos nosotros“ von Emma Christopher und Sergio Leyva Seiglie sowie „Código, Color, Memorias“ von William Sabourin O’Reilly. Alle Filme werden im Filmforum Höchst, Emmerich-Josef-Straße 46 a, gezeigt. Das komplette Programm gibt es unter .

(hk)

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