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Im August war der Anhänger bei einer Traktor-Rundfahrt im Feld am Maislabyrinth mit 29 Fahrgästen umgekippt.

Maislabyrinth

Ermittlungen nach Traktorunfall abgeschlossen

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Das Horror-Maislabyrinth zu Halloween ist seit Jahren der Renner. Die Vorbereitungen für das Grusel-Spektakel, das am 27. Oktober eröffnet wird, laufen – unter Berücksichtigung des Unfalls mit einem Traktor, der sich im August ereignete.

Das Team des Maislabyrinths bereitet sich schon auf den „schrecklichen“ Herbst vor. Die Tage im Horror- und Grusel-Labyrinth stehen Ende Oktober/Anfang November bevor. „Schrecklich“ wird allerdings nichts nur der Gang durch den Irrgarten im Herbst, schrecklich war auch ein Vorfall Mitte August. Es sorgte für ein Großaufgebot an Rettern und einige Schlagzeilen, als ein Traktor-Anhänger mit 29 Fahrgästen während einer Ausfahrt beim Labyrinth-Spektakel an einem Hang umkippte. Zum Glück gab es nur zwei Schlüsselbeinbrüche, sonst keine schlimmeren Verletzungen.

Entsprechend umfangreich gestalteten sich danach die Ermittlungen, wie Polizei-Pressesprecher Markus Hoffmann dem Kreisblatt jetzt berichtet. Bei 29 Insassen plus Fahrer seien das viele Zeugenbefragungen gewesen. Allerdings soll der Fall nun bald an die Staatsanwaltschaft Frankfurt übergeben werden, sagt Hoffmann. Ein Gutachten werde noch nachgereicht. In diesem Papier werden die Geschwindigkeit des Traktors eine Rolle spielen, sagt der Sprecher. Wie bereits kurz nach den Unfall spekuliert, könnte der Fahrer tatsächlich zu schnell unterwegs gewesen sein, lässt Hoffmann durchblicken. Diese Tendenz gebe es nach den ersten Ermittlungen und den Zeugenaussagen.

Die Veranstalter haben gleich nach dem Unfall

Konsequenzen gezogen

und die Traktor-Rundfahrten eingestellt. Es seien viele Gespräche zu diesem Thema geführt worden und die Gruppe auch angesprochen worden, sagt Betreiber Pascal Fischer. Doch Details, wie es weiter geht, ob und welche Forderungen der Geschädigten kommen, dazu wisse er noch nichts. In jedem Fall betont er erneut: So etwas solle und werde nicht mehr vorkommen.

Dennoch: „Wir haben versucht, den Betrieb weiter laufen zu lassen.“ Das gelang. Mit der Bilanz sind die Familie Fischer und ihr Team zufrieden. Vor allem die Events – Firmenfeiern und Geburtstage – kamen sehr gut an. Die Zahl der Besucher könne er noch nicht genau beziffern – es waren aber wieder einige Tausend und nicht weniger als im Vorjahr. Allerdings hatte das Labyrinth 2018 häufiger geöffnet – nämlich zusätzlich samstags. Dort seien die Besucherzahlen noch ausbaubar, berichtet Fischer.

Im Herbst wird die Mannschaft mit der Resonanz wohl keine Probleme haben. Denn die professionell aufgezogenen Varianten mit maskierten Live-Erschreckern und Kulissen rund um Halloween sind jedes Jahr der Renner. Vorausgesetzt, das nach dem Sommer sehr trockene Feld mit den Halmen hält bis dahin. Das Horror-Labyrinth für Jugendliche und Erwachsene öffnet am 27. Oktober und 3. November von 18.30 bis 22 Uhr und am 31. Oktober von 19 bis 22 Uhr. Für Kinder und etwas ängstliche Erwachsene läuft das Grusel-Labyrinth (28. Oktober und 4. November, 15.30 bis 19 Uhr). Zudem gibt es drei Partys im Zelt am Irrgarten mit Live-Musik von „Die Idole“ (27. Oktober), „Bongaz“ (31. Oktober) und „Hi 5“ (3. November) – jeweils von 20 Uhr bis Mitternacht. Der Eintritt ist frei, für Essen und Getränke gesorgt. Die Karten für die Horror-Variante im Labyrinth kosten 15, fürs Gruseln 11 Euro. Informationen und Details unter . .

(wein)

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