Hofmann hängt drei Jahre dran

Viele junge Aktive wurden bei der Jahreshauptversammlung des Rotes Kreuzes gewählt. Der treue Chef Reinhold Hofmann kündigt seine letzte Runde an.

Die Ortsvereinigung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) hat jetzt in ihrer Jahreshauptversammlung ein deutliches Signal gesetzt. Denn schon seit längerem ist im Gespräch, den Vorstand zu verjüngen, damit nach der Eröffnung der Seniorenbegegnungsstätte vor zwei Jahren auch die jüngeren Aktiven wieder ihre Anliegen stärker einbringen können. Der frisch in seinem Amt als Vorsitzender bestätigte Reinhold Hofmann hat zwar noch einmal kandidiert für eine weitere Amtszeit von drei Jahren. 2018 will er dann aber nach insgesamt 23 Jahren, in denen er die Geschicke des DRK in Liederbach geleitet hat, die Vereinsführung in andere Hände legen.

Entlastung für Vize

Seine Stellvertreterin ist weiterhin Sigrid Grether, die sich auch als Erste Beigeordnete in der Gemeindevertretung engagiert. Grether ist aber zudem als Leiterin Wohlfahrt und Soziales in ihrem Amt bestätigt worden, der jetzt mit dem 24 Jahre alten Stefan Berghof erstmalig ein junger Stellvertreter zur Seite steht, der die Kommunalpolitikerin insbesondere bei Terminen tagsüber entlasten kann.

Zugunsten der jüngeren Aktiven ist jetzt bei der Jahreshauptversammlung auch die Zahl der Beisitzer im Vorstand von drei auf vier erweitert worden. Dem DRK-Urgestein Ursula Opitz, das schon lange den Vorstand unterstützt, stehen damit drei neue Ehrenamtliche zur Seite, die alle erst Anfang 20 sind und sich auch engagieren möchten. Dazu gehört Sabrina Marx genauso wie Martin von Langenthal und Steffen Hofmann, der im Jugendrotkreuz aktive Sohn des Vorsitzenden, der in diesem Jahr 18 wird.

Neu ist auch Cornelius König, der die Leitung der Bereitschaft übernimmt. Der junge Mann hat ähnlich wie Sigrid Grether von seinem Recht Gebrauch gemacht und mit dem ebenfalls noch jungen Rotkreuzler Jörg Moldenbauer einen Stellvertreter für sich vorgeschlagen. Ganz engagiert ist auch der neue Bereitschaftsarzt Benny Gerber, der gerade promoviert und seine Kandidatur vorher mit den niedergelassenen Ärzten in der Gemeinde abgesprochen hat. Ebenfalls neu im Vorstand ist Daniela Schiller-Lückemeier, die zur Schriftführerin gewählt wurde. Die DRK-Justiziarin gewährleistet so einen direkten Draht zum Kreisverband Main-Taunus, in dem sie auch engagiert ist. Daneben wurde Matthias Aichele in seinem Amt als Kassierer bestätigt.

(wom)

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