Problemstelle Kreuzung Heidesiedlung: Könnte ein Kreisel Abhilfe schaffen?
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Problemstelle Kreuzung Heidesiedlung: Könnte ein Kreisel Abhilfe schaffen?

Neue Projekte

Liederbach: Dritter Kreisel an der Kreuzung zur Heidesiedlung könnte kommen

Mit großer Mehrheit wählten die Liederbacher die CDU-Politikerin Eva Söllner wieder zur Bürgermeisterin. Was hat sie nun in ihrer dritten Amtsperiode vor? Im Gespräch äußert sie sich zu zwei Wunschprojekten.

VON FRANK WEINER

Liederbach -Der Haushalt enthalte einige "Wunschprojekte - auch von mir". Das hatte Bürgermeisterin Eva Söllner bei der Einbringung des Etats für 2021 in der Gemeindevertretung gesagt. Und dann mit Blick auf die schwierigen Zeiten gleich angefügt: "Ich bin aber der Meinung, dass es jetzt, mehr denn je, auf Augenmaß und Maßhalten - beim Ausgeben wie beim Sparen - ankommt. Wir müssen investieren, und wir müssen das Machbare im Blick behalten, um uns Aktions- und Reaktionsmöglichkeiten offenzuhalten." Daher sei sie dankbar, im Notfall auf eine Rücklage zurückgreifen zu können, betonte Söllner.

Auf ihre "Wunschprojekte" ging sie in ihrer Rede zum Haushalt in der Sitzung nicht näher ein. Auf Anfrage dieser Zeitung nennt sie aber zwei Vorhaben, die sie bei besseren finanziellen Gegebenheiten angehen möchte.

Allen voran geht es ihr um einen dritten Kreisel. Nachdem es schon seit vielen Jahren an den beiden Ortseingängen der Höchster Straße rund geht und die Erfahrungen von Gemeinde und den Autofahrern positiv sind, könnte sich die Bürgermeisterin so etwas auch am Ortseingang aus Richtung Bad Soden an der Kreuzung Alt Niederhofheim, Eichkopfallee und Brunnenstraße sehr gut vorstellen. "Da kracht es häufiger", weiß Söllner, die ganz in der Nähe wohnt und ihren Garten in diese Richtung hat. Bei der Polizei sei die Ecke sogar als ein Schwerpunkt geführt, weshalb eine Umsetzung möglicherweise leichter werden könnte. Den Vorschlag eines Probekreisels will die Bürgermeisterin aber nicht verfolgen, sondern vielmehr das Großprojekt an sich andenken. Die Frage sei, ob die Radien an der Ecke ausreichen und ob Flächen zum Beispiel von Hessen Mobil dazu gekauft werden müssen. Ein Kreisel an dieser Stelle sei schon "eine größere Geschichte", so Söllner. Ende 2020 hatte sie die Idee erst einmal hintangestellt, "aber ich würde das gerne weiter verfolgen". Zumal der Gemeinde die Eichkopfallee wegen der Raser ohnehin ein Dorn im Auge sei. Deshalb werde dort künftig häufiger geblitzt.

Wunschprojekt Nummer zwei möchte Eva Söllner ganz in der Nähe in der Heidesiedlung realisieren. Dort gefällt ihr die Situation an der Straße "Am Neuen Berg" in Richtung Reiterhof nicht. Söllner sieht dort einen "ordnungspolitischen Regelbedarf", wie sie es formuliert. Die Situation mit Blick auf den Anliegerverkehr, Durchfahrtsverbote und das Parken sei insgesamt nicht gut.

Dort könnte sich die Bürgermeisterin vorstellen, eine ordentliche befestigte Stelle mit Parkflächen anlegen zu lassen. Dabei müsse dann wiederum die Entwässerungsthematik berücksichtigt werden, weshalb sie auch dabei nicht mit einem Vorhaben für ganz kleines Geld rechnet. Doch das habe sie mit Blick auf den Haushalt und die Corona-Lage "gleich ad acta gelegt".

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