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Das Küchenteam kann auch Volleyball spielen (von links): Bertram Wendt, Ewa Pitula, Simon Wendt und Marcus Körner.

24 Jahre Grand Slam

Schmausen fast wie im Restaurant

Rund 50 Volleyballer packten am zweiten Juni-Wochenende mit an, als es zum 24. Mal hieß: Grand Slam. Bei fast 30 Grad schwitzten die Teilnehmer auf dem Rasen des Sportplatzes in Liederbach. Für die richtige Stärkung sorgte das „Futter“-Team des Volleyball Clubs Liederbach.

„Ich bin seit heute im Orga-Team mit dabei“, erzählt Simon Wendt am Samstagnachmittag. Der 16-Jährige packt auch gleich richtig mit an – heute ist er der Mann für alles. Das heißt auch, das gefragte „Futter“-Team bei der Zubereitung und dem Verkauf der Speisen zu unterstützen: Markus Körner, der sich seit vier Jahren um den Grill kümmert, Ewa Pitula, die für die „kreativen“ Speisen zuständig ist, und Bertram Wendt, der Dritte im Team. Eigens für das alljährliche Turnier „Grand Slam“ hat der Verein ein 21-köpfiges Orga-Team unter der Leitung von Philipp Mirsch und Sascha Karmann auf die Beine gestellt. Eine ganz besondere Herausforderung stellt dabei die Verpflegung der 27 Mannschaften, also der rund 200 Gäste dar. Ein Glück kann der Verein da auf seine langjährige Erfahrung und die tatkräftige Unterstützung seiner Vereinsmitglieder zugreifen. „Hier ist es eher wie im Restaurant“, sagt Vereinsvorsitzende Claudia van Bonn. „Die Gäste können sich individuell ihr Essen zusammenstellen.“ Um diesen Service anbieten zu können, muss das „Futter“-Team super organisiert sein. Acht Helfer plus die zuständigen VCLer des „Futter“-Teams sind den ganzen Tag am Brutzeln, Belegen und Backen. Neben den üblichen Speisen wie Kaffee und Kuchen sowie Bratwurst und Pommes gibt es zudem ein reichhaltiges Angebot an Essensvarianten: Steak, Kebab, Currywurst mit verschiedenen selbstgemachten Soßen, vegetarische Focaccia, Dürüm, Falafel, Waffeln und Obstbecher. Kreativchef des Teams ist Harald Otto, der als Hobbykoch die Soßen zubereitete.

Am zweiten Turniertag haben die Zeltlager-Gäste und Turnierteilnehmer die Möglichkeit, sich vom „Futter“-Team morgens mit Frühstücksvarianten verwöhnen zu lassen. Vom „klassischen“ Frühstück bis hin zum Frühstück Weiß-Blau mit Weißwurst, Brezeln, süßem Senf und Weißbier. Mittags gibt es dann noch Burger. Das schmeckt den Gästen – und auch die große Auswahl kommt gut an: „Wir haben nur positives Feedback bekommen“, erzählt Ewa Pitula. Vor allem die vegetarischen Gerichte kämen gut an. Aus Reihen der Turnierteilnehmer heißt es: „Die Steak-Brötchen sind fantastisch“ und „die Falafeln sind super“, es scheint, allen alles zu schmecken. Zeit für die Helfer selbst zu probieren bleibt bei dem ganzen Andrang nicht.

Und auch die Preise drehen sich rund um das Thema „Essen“: „Als Geschenke haben wir dieses Jahr Kühlbeutel mit süßem Inhalt“, verrät Claudia van Bonn. Anlässlich des 24. Geburtstages des Turniers der Liederbacher Volleyballspieler können sich sowohl der erste als auch der vierundzwanzigste Platz sowie die Mannschaft mit dem ausgefallensten Mannschaftsfoto über einen Sonderpreis freuen.

„Wir erfinden uns jedes Jahr ein bisschen neu“, so Claudia van Bonn. „Dabei ist die oberste Priorität für uns Organisatoren: optimistisch sein und Spaß an der Sache haben. Nur wenn wir Spaß haben, geht es auch den Gästen so und wenn die Gäste Spaß haben, haben auch wir wiederum Spaß.“ Da gehören auch saubere Sanitäranlagen dazu. Hierfür sorgt die mittlerweile altbewährte Aktion „Hygiene für den guten Zweck“. Die Spendeneinnahmen von bis zu 200 Euro kommen erneut dem Förderkreis der Kinderkrebshilfe zugute.

Die ungefähr 200 Volleyballspieler ließen sich auch vom schlechten Wetter nicht die Laune vermiesen. Bei „It’s Raining Men“ kamen die Sportler unter den Pavillons zusammen, aßen, tranken und hatten Spaß. Auch als das Turnier am frühen Samstagabend aufgrund des heftigen Regens vorzeitig abgebrochen werden musste, tat dies der Stimmung nichts ab. Am Sonntagmorgen ging es dann gleich mit neuem Elan und frisch gestärkt von dem Frühstück des „Futter“-Teams weiter.

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