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Deutschland - Zeilsheim - 01.09.2017 / Fußball - Hessen - Verbandsliga Mitte - Herren Saison 2017/2018 / SV Zeilsheim (schwarz) - SG Oberliederbach (gelb) / v.l. Raffael Grigorian (Zeilsheim), Eckhard Weller (Oberliederbach)

Fußball-Kreispokal

SV Zeilsheim will den Titel und in den Hessenpokal

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Heute Abend wird der Pokalsieger des Kreises Main-Taunus auf der Sportanlage an der Wachenheimer Straße in Oberliederbach ermittelt.

Die Fußball-Verbandsligisten SG Oberliederbach und SV Zeilsheim haben sich für das Pokalfinale im Main-Taunus-Kreis qualifiziert. Beide Teams hatten sich darauf verständigt, auf der Anlage eines der beiden Clubs zu spielen. „Wir sind froh, dass der SV Zeilsheim das in diese Richtung forciert hat und freuen uns auf das Heimspiel“, berichtet Oberliederbachs Sportlicher Leiter Tobias Merz. Auch der Zeilsheimer Präsident Peter Strauch freut sich über die Einigung: „Wir haben ein gutes Verhältnis mit der SG Oberliederbach und haben dort eine optimale Anlage gefunden. Dafür riskieren wir dann auch das Auswärtsspiel.“

Strauch erwartet ein Erfolgserlebnis für seine Mannschaft: „Den Titel wollen wir holen und uns dann im Hessenpokal zeigen, der sehr schnell attraktive Spiele für uns bringen kann.“ Er spricht auch „den Riesen-Rattenschwanz an Verletzungen“ an, der den Tabellenfünften in dieser Saison heimgesucht habe. Bei den Frankfurtern laufen natürlich schon die Vorbereitungen auf die kommende Spielzeit, Strauch wünscht sich aber auch einen positiven Ausklang. Er weiß jedoch: „Es ist nur ein Spiel. Natürlich gehen wir als Favorit ins Spiel, aber die Einstellung muss stimmen. Das haben wir ja am vergangenen Samstag im DFB-Pokalfinale gesehen.“

Und er zeigt auch Respekt vor dem Gegner und denkt an die Partie im März in Oberliederbach: „Da haben wir 2:0 geführt. Oberliederbach hat den Anschlusstreffer erzielt. Danach lag der Ausgleich in der Luft, bis wir das 3:1 gemacht haben. Daran müssen wir denken.“ Er schätzt Oberliederbach stärker ein als es der vorletzte Tabellenplatz des Absteigers aussage: „Sie haben im Pokal gegen Meister Eddersheim und drei führende Teams aus der Gruppenliga gewonnen.“

Aus der Sicht des Oberliederbacher Sportlichen Leiters sehen seine Spieler die Chance, eine miserable Saison versöhnlich abzuschließen. Auf den Heimvorteil setzt Merz bei der mäßigen Heimbilanz eher nicht: „Wir wollen unsere Chance nutzen, den Titel zu gewinnen. Aber dafür muss man andere Leistungen bringen.“ Er gibt seinem Team vor: „Wir müssen die Zeilsheimer wacker bekämpfen. Wichtig wird sein, wie wir in das Spiel reinkommen. Zuletzt haben wir immer wieder frühe Gegentore kassiert.“

Für Merz ist der Abstieg aber kein Weltuntergang: „Wir waren elf Jahre in der Verbandsliga. Damit hatten wir nie gerechnet, als wir aufgestiegen waren. Bei uns wird es auch in der Gruppenliga eine Zukunft geben. Vielleicht können wir uns wieder darauf besinnen, was die SG Oberliederbach ausgemacht hat, nämlich das Miteinander.“

(vho)

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