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Frank Mayer (3.v.l.) überreichte seine Spende an den Vorstand des Fördervereins der Höchster Klinik.

Märchenhaft: 1001 Euro für den Förderkreis des Klinikums

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Vergangenes Jahr verbrachte Frank Mayer relativ viel Zeit im Klinikum Höchst: Eine Freundin war an Krebs erkrankt, und er besuchte sie häufig, um sie zu unterstützen.

Vergangenes Jahr verbrachte Frank Mayer relativ viel Zeit im Klinikum Höchst: Eine Freundin war an Krebs erkrankt, und er besuchte sie häufig, um sie zu unterstützen. Da habe er gesehen, wie wichtig das Krankenhaus für die Bürger im Frankfurter Westen sei, erinnert sich der Höchster. Er schätzt die Arbeit der Ärzte, Krankenpfleger und übrigen Angestellten. „Es ist ein tolles Niveau und eine fantastische Herzlichkeit“, sagt er. Dass er diese Leistung dann auch selbst unterstützen wollte, lag für ihn nahe.

Jetzt überreichte Mayer dem Förderkreis des Klinikums Höchst eine stattliche Spende von 1001 Euro. Das Geld ist im Zuge seiner Geburtstagsfeier im Januar zusammengekommen. Statt der üblichen Geschenke wünschte sich der 40-Jährige von seinen Freunden Geld für einen guten Zweck: „Ab einem gewissen Alter hat man alles und es gibt Leute, die brauchen es dringender“, erklärt der Biotechniker und Maler.

Verwendet wird das Geld vom Förderkreis entweder für die „Trösterbärchen“, die die Kinder in der Notaufnahme bekommen, oder für die Transportstühle, die sich die Patienten leihen können. „Das kommt gut an“, berichtet Manfred Ruhs, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Höchst und Mitgründer des Förderkreises. Die fahrbaren Stühle würden von den Angehörigen genutzt, um die Patienten nach Entlassung zum Auto zu bringen.

Der Förderkreis hat seit seiner Gründung 2012 einige Projekte umgesetzt, Dinge angeschafft und eingerichtet, die den Patienten ihren Klinikaufenthalt erleichtern sollen. Dazu zählt der Kauf von bequemen, seniorengerechten Möbeln oder auch die Einrichtung von Entspannungsräumen.

Ruhs freut sich über das Engagement von Bürgern wie Mayer für den Förderkreis: „Für uns ist jede Spende ein wichtiger Beitrag.“ Die Höhe der Spenden falle dabei ganz unterschiedlich aus, sagt er. Manche gäben 50 Euro, andere mehr, und auch ein Betrag von 12 000 Euro sei schon darunter gewesen. Frank Mayer findet die Projekte des Förderkreises toll und sinnvoll, wie er sagt: „Es ist eigentlich fast schade, dass man Spenden für die Sachen braucht und sie nicht staatlich finanziert werden.“

(tay)

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