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Hier, zwischen Boule-Bahn und Spielplatz, kann sich Uwe Eisenmann die Aktionsfläche vorstellen.

Ortsbeirat

Das Mainufer mit einer Aktionsfläche beleben

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Der fraktionslose Ortsbeirat Uwe Eisenmann hat will mehr Leben ans Höchster Mainufer bringen: Er möchte erreichen, dass das Stadtteilparlament 5000 Euro zur Errichtung einer Aktionsfläche dazugibt.

Eine Aktionsfläche für Kindergärten, Schulen, Theatergruppen, Sportler oder die Tanzszene – das ist es, was Uwe Eisenmann sich unterhalb der Schlossterrasse am Mainufer vorstellt. Ihm schwebt eine feste, überfahrbare Fläche aus Natursteinplatten vor, die auf unterschiedlichste Weise genutzt werden kann – in der Nähe der Boule-Bahn, auf der bereits gekiesten Fläche. Die Aktionsfläche soll, das ist Eisenmann wichtig, weder das historische Ambiente beeinträchtigen noch den Betrieb des Schlossfests stören, aber neues Leben an den Main bringen. Deshalb will er nun mit einem Antrag erreichen, dass seine Ortsbeiratskollegen die Idee unterstützen und 5000 Euro aus dem Etat des Stadtteilparlaments dafür freigeben. Der Rest soll über das Förderprogramm „Innenstadt Höchst“ finanziert werden.

Die Fläche soll eine Bühne für verschiedene Gruppen sein, aber eben keine Bühne, die man auf- und abbauen oder im Winter einlagern muss. Der „Verein zur Förderung und Pflege der Tanzkultur“ werde sich verantwortlich um organisatorische Belange rund um die Aktionsfläche bemühen, hat Eisenmann bereits festgezurrt. Der Verein betreibt auch seit einigen Jahren den Tanzboden zum Höchster Altstadtfest auf dem Justinuskirchplatz. Mit der neuen Aktionsfläche sollen Aufführungen und Darbietungen möglich werden. „Das Mainufer wird attraktiver und die örtliche Gastronomie unterstützt“, wirbt Eisenmann für seine Idee.

In einem zweiten Antrag, der ebenfalls in der nächsten Ortsbeiratssitzung am 10. April behandelt wird, fordert Eisenmann die Einrichtung von doppelstöckigen Fahrradabstellanlagen am Höchster Mainufer sowie am Rande des Ettinghausenplatzes, also in der Altstadt. Am Mainufer sollen zwei Abstellanlagen direkt am Radweg errichtet werden, um den Blick auf das Schloss-Ensemble nicht zu stören: „Die Blickachsen auf das Schlosstor sowie in entgegengesetzter Richtung zum Main bleiben erhalten“, argumentiert Eisenmann. Wegen der Nutzung des Mainufers für die Schlossfest-Kerb müsse darauf geachtet werden, dass die Stellplätze der Schausteller und ihre Fahrwege nicht blockiert werden.

Die beiden Anlagen will Eisenmann zum einen in direkter Nähe des Fähranlegers und zum anderen auf einem der Parkplätze unterhalb des Zolltores positionieren: „Dadurch können sowohl die Benutzer in der Nähe der Fähre als auch direkt am Aufgang zum Schlossplatz durch das Zolltor ihre Räder sicher und trocken parken“, sagt Eisenmann. In der warmen Jahreszeit stehen manchmal an Wochenenden sechs, sieben Dutzend Fahrräder und mehr auf dem Schlossplatz an der Mauer zum Schloss und versperren Fußgängern den Weg.

Jede Fahrradabstellanlage benötige ungefähr den Stellplatz eines Autos, sagt Eisenmann. Für die Anlage unterhalb des Zolltores müsse der dort markierte Behindertenparkplatz verlegt werden. Die Anlage an der Fähre solle auf die Grünfläche direkt an den Radweg gestellt werden. Eine weitere doppelstöckige Anlage möchte Eisenmann am Rand des Ettinghausenplatzes umgesetzt sehen, und zwar an der Rückwand des Hauses Kronengasse 15. Dort parken derzeit Autos.

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