Mais und Haferflocken fürs Wild

Hans Greulich reckt sich, um den Eimer über den Zaun zu hieven und auszuleeren. Dahinter warten die Wildschweine aufs Futter. Günter Diener (Mitte) und Jürgen Felske assistieren dem Tierfreund.

Hans Greulich reckt sich, um den Eimer über den Zaun zu hieven und auszuleeren. Dahinter warten die Wildschweine aufs Futter. Günter Diener (Mitte) und Jürgen Felske assistieren dem Tierfreund. Der Hofheimer Verein „Wildpark-Retter“ hat mit dem Jagdklub Main-Taunus die Aufgabe übernommen, an den Wochenenden das Damwild und Wildschweine im Gehege am Kapellenberg zu versorgen. „Im wöchentlichen Wechsel übernehmen aufseiten des gemeinnützigen Fördervereins das Ehepaar Veronika und Günter Diener die Aufgabe“, teilte Sprecher Tobias Rösmann gestern mit. „Für den circa 400 Mitglieder zählenden Jagdklub engagieren sich Jürgen Felske und Hans Greulich.“ Rösmann weiter: „ Die ehrenamtliche Arbeit senkt die Unterhaltskosten für das zwei Hektar große Areal, das im Eigentum der Stadt ist. Betrieben wird es in deren Auftrag vom landeseigenen Betrieb Hessen-Forst. „Wir bauen durch den Fütterdienst unser Engagement aus“, sagt der Vorsitzende der Wildpark-Retter, Marc Djakeli. „Wir sammeln nicht nur erfolgreich Geld für den Erhalt des tollen Hofheimer Ausflugsziels: Durch das Füttern an den Wochenenden beweisen wir außerdem, dass wir ganz praktisch vor Ort anpacken.“ Das Füttern, so schildern es die Initiatoren, erfolge „nach einem genau mit dem Förster abgesprochenen Plan“: „So erhält das Damwild in der Regel einmal am Tag, meist morgens, sein Futter. Es besteht laut Fütterplan aus drei Teilen Mais, drei Teilen Haferflocken und einem Teil Körnermischung. Die Wildschweine bekommen ebenfalls einmal täglich eine Mischung, die zu gleichen Teilen aus Mais, Hafer und Körnern besteht. Das Schwarzwild erhält weniger, weil Spaziergänger den Tieren regelmäßig Nahrung ins Gehege werfen.“ ask, hk/Foto: Wildpark-Retter

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