Miriam Mattheus, stellvertretende Leiterin der Kita Katzenstirn, hat in einer Ausstellung zum zehnjährigen Bestehen von ?kita frankfurt? Kinderbilder von Eltern den Bildern ihrer Kinder  gegenübergestellt. Das freut Gabriele Bischoff (Mitte) von ?kita frankfurt? und Güseren Öztürk, die sich beteiligt hat: Mit einem Kinderbild von sich und ihrer Tochter.
+
Miriam Mattheus, stellvertretende Leiterin der Kita Katzenstirn, hat in einer Ausstellung zum zehnjährigen Bestehen von ?kita frankfurt? Kinderbilder von Eltern den Bildern ihrer Kinder gegenübergestellt. Das freut Gabriele Bischoff (Mitte) von ?kita frankfurt? und Güseren Öztürk, die sich beteiligt hat: Mit einem Kinderbild von sich und ihrer Tochter.

Fotoausstellung

Wie die Mutter, so die Tochter

  • VonAlexandra Flieth
    schließen

In 144 Einrichtungen von „kita frankfurt“ werden in der Stadt rund 13 000 Mädchen und Jungen betreut. Der städtische Eigenbetrieb feierte in dieser Woche seinen zehnten Geburtstag – unter anderem im Zeilsheimer Kinderzentrum Katzenstirn.

Was machte mich als Kind im Kindergarten neugierig? Das ist eine Frage, die den Eltern der Mädchen und Jungen des Kinderzentrums Katzenstirn gestellt wurde. Und die Eltern haben ganz genau überlegt und vielfältige Antworten gegeben. Eine, die mitgemacht hat, ist Güseren Öztürk. Und obwohl es schon viele Jahre zurückliegt, weiß sie noch, was ihr als kleines Mädchen im Kindergarten am meisten Freude bereitet hat: „Im Sand spielen“, lautet ihre Antwort.

In der Bauecke spielen

Auch die Knirpse wurden gefragt, was sie am Kindergarten neugierig macht. Wie sieht es da bei Elanur aus, der Tochter von Güseren Öztürk? Sie mag es am liebsten, in der Bauecke und mit Puppen zu spielen. Außerdem male sie gerne. Beide Antworten sowie Porträtaufnahmen von der Tochter und der Mutter, als diese selbst noch ein Kind war, sind Teil einer kleinen Ausstellung in den Räumen des Zeilsheimer Kinderzentrums.

Anlass ist das zehnjährige Bestehen des städtischen Eigenbetriebs „kita frankfurt“, das in dieser Woche an drei Tagen an drei verschiedenen Orten gefeiert wurde – im Kinderzentrum in der Peter-Fischer-Allee in Höchst, im Kinderzentrum in der Jaspertstraße in Preungesheim und eben im Kinderzentrum Katzenstirn in Zeilsheim. Die Themen Chancengerechtigkeit, Diversität und Bildung standen zu den Geburtstagsfeierlichkeiten im Fokus.

108 Mädchen und Jungen im Alter von einem bis sechs Jahren besuchen die städtische Einrichtung in Zeilsheim. Miriam Mattheus ist stellvertretende Leiterin des Hauses und weiß: „Manche Eltern hatten ihre Kinderfotos noch in ihren Geburtsländern wie Spanien und haben diese dort von ihren Eltern abfotografieren und sich per WhatsApp schicken lassen, um bei der Ausstellung mitzumachen.“ Auch Güseren Öztürk hatte, wie sie erzählt, ihr eigenes Kinderfoto noch bei den Eltern in der Türkei. Die heutigen Kinder wurden ganz aktuell von einem Fotografen in Szene gesetzt. Insgesamt 14 Eltern haben sich an der Aktion beteiligt, stellten Kinderfotos von sich neben die Fotos ihrer Kinder.

Die Ausstellung zeigt, dass sich auch die Zeiten verändert haben – nicht nur wegen der alten Fotos, die es früher ja nur als Abzug und nicht digital gab. „Seitdem ,kita frankfurt‘ vor zehn Jahren als städtischer Eigenbetrieb gegründet wurde, sind die Kinderzentren viel größer geworden durch Ausbau oder Neubau“, sagt Gabriele Bischoff, die seit vier Jahren „kita frankfurt“ leitet. Zu Beginn seien es noch 12 000 Kinder gewesen. Der Bereich der Krippen sei zuvor noch beim Betrieb 57, also der Kommunalen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, angegliedert gewesen, die Kindergärten und Horte beim Stadtschulamt. Hinter der Gründung stecke insbesondere der Gedanke des ganzheitlichen Bildungsansatzes, dass alles sprichwörtlich „aus einer Hand“ kommt.

144 Einrichtungen

„kita frankfurt“ betreut aktuell rund 13 000 Kinder – von der Krippe bis zum Hort in 144 Einrichtungen, sogenannten Kinderzentren. Der städtische Eigenbetrieb hat fast 3000 Mitarbeiter. In den Einrichtungen werden auch unterschiedliche Schwerpunkte, sogenannte MINT-Themen, gesetzt, etwa im Bereich Sport oder Naturwissenschaften . Um den Mädchen und Jungen vielfältige Angebote machen zu können, kooperiert „kita frankfurt“ mit über 40 Partnern, darunter Sportvereine, Museen, Musikstätten wie die Alte Oper.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare