Leitung der Hofheimer Gesamtschule

Der neue Chef am Rosenberg

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Ein Westfale wird Nachfolger von Rolf Richter. Die Vakanz an der Gesamtschule Am Rosenberg soll am 1. Februar enden.

Dass ein neuer Leiter für die Gesamtschule Am Rosenberg (GAR) gefunden ist, hatte das Kreisblatt schon kurz vor Weihnachten vermelden können. Nun ist auch öffentlich, wer die Nachfolge von Rolf Richter antreten wird. Gestern ließ das Hessische Kultusministerium auf Anfrage wissen, dass Hendrik Schmitz Rektor am Rosenberg wird. Der 42-Jährige ist aktuell stellvertretender Schulleiter der Carlo-Mierendorff-Schule in Frankfurt, einer Integrierten Gesamtschule mit inklusiver Beschulung und Ganztagsangeboten. Schmitz hat sich auf die offene Stelle in Hofheim wegen des besonderen Profils der GAR beworben. „Ich bin einfach ein Ganztagsschulmensch“, sagt der gebürtige Westfale, der in Lippstadt aufgewachsen ist.

Nach dem Abitur hat er in Marburg und Gießen Lehramt für Haupt- und Realschule studiert. Seine Fächer: Mathe und Chemie. Zum Referendariat schickte man ihn ins kleine nordhessische Borken. Die Begründung hat Schmitz noch im Ohr: „Sie sind jung und ledig“, habe es geheißen, erzählt er. An der Offenen Schule Borken (Gustav-Heinemann-Schule) war er an der Umwandlung von einer Kooperativen in eine Integrierte Gesamtschule mit Ganztagsschul-Angebot beteiligt und stieg 2007 in die Schulleitung auf.

Von 2008 bis 2012 war Hendrik Schmitz Fachberater für die Weiterentwicklung ganztätig arbeitender Schulen beim Schulamt in Fritzlar. Seit August 2012 ist er als stellvertretender Schulleiter in Frankfurt tätig. Auch hier arbeitete er im Staatlichen Schulamt mit in der Fachberatung. Seit Februar 2013 ist Schmitz Referent und Berater bei der Serviceagentur „Ganztätig lernen Hessen“ zur Weiterentwicklung ganztätig arbeitender Schulen.

Am Rosenberg hat die Pädagogische Leitung Beate Peters seit den Sommerferien die Schulleitung kommissarisch inne. Philipp Bender, Sprecher des Kultusministeriums, ist zuversichtlich, dass Schmitz zum 1. Februar, also mit dem Halbjahreswechsel, sein neues Amt antreten kann. Schmitz selbst hofft das auch, sagt aber, dass die Situation nicht ganz einfach ist, da die Schulleiter-Stelle an der Mierendorff-Stelle derzeit vakant ist und er deshalb die kommissarische Leitung dort inne habe. Über die Modalitäten müssen nun die beiden Staatlichen Schulämter in Frankfurt und Rüsselsheim miteinander verhandeln. Für Schmitz ist die wahrscheinlichste Lösung, dass er nach Hofheim versetzt und dann direkt wieder mit einem Teil seiner Stelle nach Frankfurt abgeordnet wird. Drei Tage hofft er aber ab Februar in jedem Fall an der GAR sein zu können. „Ich freue mich sehr darauf“, sagt der künftige Schulleiter.

(babs)

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