Neue Oberstufe sollte vor allem für Gesamtschüler sein

Wenn es nach der SPD im Frankfurter Westen geht, dann wird die neue Oberstufe im Gallusviertel vor allem Schüler von Gesamtschulen aufnehmen.

Wenn es nach der SPD im Frankfurter Westen geht, dann wird die neue Oberstufe im Gallusviertel vor allem Schüler von Gesamtschulen aufnehmen. „Besonders für diese Schüler besteht in diesem Bereich Frankfurts, dem Gallusviertel und dem Frankfurter Westen, ein großer Bedarf an Oberstufenplätzen. Deshalb soll die neue Oberstufe entweder an die Paul-Hindemith-Schule im Gallus direkt angegliedert werden oder eigenständig sein, aber dann eng mit den Gesamtschulen im Gallus und im Frankfurter Westen kooperieren“, sagt Hubert Schmitt, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) der Frankfurter SPD.

Schmitt begrüßt deshalb den Vorstoß seiner Parteifreunde in Wiesbaden, das Verbot von Neugründungen von Oberstufenschulen aus dem Schulgesetz zu streichen. „Daraufhin hat nun auch Kultusminister Lorz (CDU) signalisiert, für die Situation Frankfurts, wo aufgrund der Zunahme der Bevölkerung dringend zusätzliche Schulplätze geschaffen werden müssen, eine Lösung finden zu wollen“, freut sich Schmitt.

Für die neue Oberstufe im Gallus, die in ein paar Jahren kommen soll, sollen die betroffenen Schulen bereits jetzt damit beginnen können, ein Konzept zu erarbeiten, das für die Schüler aus den Gesamtschulen möglichst gut passt, findet Schmitt. „Das ist aber nur möglich, wenn klar ist, dass die Schule eigenständig oder an die Paul-Hindemith-Schule angegliedert sein wird. Fungiert sie aber als Außenstelle der Max-Beckmann-Schule, wie es bis jetzt geplant ist, ist es ungleich schwieriger, den spezifischen Anforderungen der Schüler, die die Schule besuchen sollen gerecht zu werden.“ Er fordert deshalb aus Wiesbaden in dieser Sache eine schnelle Entscheidung.

(hk)

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