Parlamentschef appelliert an Streithähne

  • schließen

Es war auch der Stadtspitze ein Bedürfnis, den Bürgerentscheid und seine Begleiterscheinungen noch einmal aufzuarbeiten. Vor Beginn der Stadtverordnetenversammlung äußerte sich Parlamentschef Wolf-Dieter Hasler (UKW) zu dem Votum.

Es war auch der Stadtspitze ein Bedürfnis, den Bürgerentscheid und seine Begleiterscheinungen noch einmal aufzuarbeiten. Vor Beginn der Stadtverordnetenversammlung äußerte sich Parlamentschef Wolf-Dieter Hasler (UKW) zu dem Votum. „Bitte sehen sie das Ergebnis nicht als Niederlage einzelner Fraktionen“, sagte er vor allem in Richtung von UKW und FDP. Vielmehr sei der Entscheid letztlich doch „ein Sieg der Demokratie“. Allerdings mahnte Hasler die Kontrahenten nach einem „Wahlkampf“ mit „vielen Emotionen“ und letztlich einer „deutlichen Mehrheit“ zu mehr Harmonie: „Kehren Sie zu einem vernünftigen Umgang miteinander zurück.“ Bürgermeister Albrecht Kündiger (UKW) hatte sich im Kreisblatt schon gewünscht, dass die Gräben nun „zugeschüttet“ werden. Vor den Stadtverordneten räumte er dann noch einmal Fehler bei der Auszählung von Landtagswahl, Verfassungsänderungen und Bürgerentscheid ein. Die ehrenamtlichen Helfer und Mitarbeiter der Verwaltung seien damit zu stark beansprucht worden, betonte er und entschuldigte sich.

( wein)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare