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Weg in den Profisport mit schulischer Ausbildung verknüpft

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Von: Alexandra Flieth

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DFB-Vizepräsident Dr. Hans-Dieter Drewitz und Schulleiterin Inge Gembach-Röntgen zeigen das Schild, das nun die Carl-von-Weinberg-Schule zieren wird.
DFB-Vizepräsident Dr. Hans-Dieter Drewitz und Schulleiterin Inge Gembach-Röntgen zeigen das Schild, das nun die Carl-von-Weinberg-Schule zieren wird. © Maik Reuß

Seit gestern ist es offiziell: Die Carl-von-Weinberg-Schule ist eine „Eliteschule des Fußballs“. Die Zertifizierung durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB) erfolgte zwar schon im August 2014,

Seit gestern ist es offiziell: Die Carl-von-Weinberg-Schule ist eine „Eliteschule des Fußballs“. Die Zertifizierung durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB) erfolgte zwar schon im August 2014, gestern aber wurde diese Auszeichnung nun bei einem Festakt mit Vertretern des DFB, des Olympiastützpunktes Hessen und der Partnervereine Eintracht Frankfurt, FSV Frankfurt und 1. FFC Frankfurt in der Schule offiziell gefeiert. Bundesweit gibt es derzeit 68 „Eliteschulen des Fußballs“, die Carl-von-Weinberg-Schule ist die erste in Frankfurt.

Mit der Zertifizierung wird das besondere Engagement der Integrierten Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe in der sportlichen Förderung junger Nachwuchstalente im Fußball ausgezeichnet und gewürdigt. Ziel ist es, großen Talenten eine bestmögliche parallele schulische und sportliche Förderung zukommen zu lassen.

Mit der Zertifizierung geht zudem eine finanzielle Förderung durch den DFB einher. „Dies ist mit einer jährlichen Geldzuwendung verbunden. In unserem Fall sind dies 40 000 Euro für die Mädchen und Jungen gemeinsam“, sagt Frank Thierolf, Koordinator Fußball an der Carl-von-Weinberg-Schule. Den Nachwuchsfußballerinnen und -fußballern sollen – wenn möglich – einerseits der Weg in den Profisport geebnet, andererseits durch eine fundierte schulische Ausbildung zusätzliche Perspektiven eröffnet werden. „Der Weg bis zur Zertifizierung hat rund sieben Jahre gedauert“, sagt Thierolf.

Seit 1997 bietet die Carl-von-Weinberg-Schule im Bereich der leistungsorientierten Schulsportförderung das Projekt „Fußball männlich“ an, seit 2005 werden auch die Mädchen in diesem Sport besonders gefördert. Dass es große Talente im Fußball an der Schule gibt, haben die Mädchen kürzlich mit dem Erreichen des dritten Platzes bei den ISF-Schulfußball-Weltmeisterschaften in Guatemala gezeigt. Auch heutige Profi-Fußballerinnen wie Svenja Huth, Stürmerin des 1. FFC Frankfurt, drückten hier einst die Schulbank.

Die Carl-von-Weinberg-Schule ist bereits „Eliteschule des Sports“ und Partnerschule des Olympiastützpunkts Hessen. Derzeit betreut sie rund 270 junge Nachwuchssportler, nicht nur im Bereich Fußball, sondern unter anderem auch in den Sportarten Leichtathletik, Tischtennis und Schwimmen.

(alf)

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