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Ein Schwalbacher Feuerwehrmann löscht die Reste einer Mülltonne. Ende August dieses Jahres brannte es an der Friedrich-Ebert-Schule, einer von nun 33 Fällen, auf die die Brandserie angewachsen ist. Die Einsatzkräfte verhinderten, dass die Flammen aufs Schulgebäude übergreifen. Foto: Freiwillige Feuerwehr Schwalbach

Blaulicht

Serie von Brandstiftungen: Polizei fahndet nach Tätern

Die Polizei fahndet nach einem oder mehreren Tätern, die seit Mai dieses Jahres im Stadtgebiet von Schwalbach am Taunus Dutzende von Bränden gelegt haben.

Die Polizei fahndet nach einem oder mehreren Tätern, die seit Mai dieses Jahres im Stadtgebiet von Schwalbach am Taunus Dutzende von Bränden gelegt haben. Der Schaden wird auf mehr als 50.000 Euro geschätzt, teilte die Polizei am Freitag in Eschborn mit. Bei den Tätern könnte es sich um eine Gruppe junger Schwalbacher handeln. Die Polizei setzt seit einigen Wochen auch auf Ermittler in Zivil und hat eine zehnköpfige Arbeitsgruppe gebildet.

Insgesamt 33 Sachbeschädigungen und Brandstiftungen zählte die Polizei seit Mai. Die Täter steckten mehrfach große Mülltonnen an. Verletzte gab es bisher nicht. Als Motive werden Frustration, Langeweile, Pyromanie oder ein übersteigertes Geltungsbedürfnis vermutet. Zuletzt brannten in der Nacht zum Freitag in der Frankenstraße erneut zwei Papiertonnen.

Die Brandstifter kennen sich laut Polizei in dem verwinkelten Stadtgebiet sehr gut aus und nutzten gekonnt Fluchtwege und Verstecke, um den Fahndern zu entkommen. Als die Einsatzkräfte begannen, Personen und Fahrzeuge in der Stadt zu kontrollierten, wurden die Autos von Polizei und Ordnungsamt mit Eiern und Steinen beworfen. „Die Täter hatten sich in Gebüschen versteckt und waren daher nicht zu fassen”, teilte ein Polizeisprecher mit. In Zukunft werden weiterhin nachts zivile Fahnder in Schwalbach unterwegs sein. Zudem hoffen die Ermittler auf Hinweise aus der Bevölkerung.

(dpa)

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